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Lokales Umbenennung Leuschner-Platz: Stadrat Leipzig berät über Doppelnamen für Bahn-Haltestellen
Leipzig Lokales Umbenennung Leuschner-Platz: Stadrat Leipzig berät über Doppelnamen für Bahn-Haltestellen
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11:08 15.11.2011
Der Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig: Ein Teil soll ab 2013 „Platz der Friedlichen Revolution“ heißen. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Einen Leuschner-Platz wird es auch weiterhin am angestammten Ort geben. Die Ausdehnung hängt allerdings davon ab, wie viel Platz das neue Freiheits- und Einheitsdenkmal einnehmen wird.

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Bis Herbst 2012 sollen die Leipziger klarer sehen, dann nämlich muss ein Ergebnis des Denkmalwettbewerbs vorliegen. Zum 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution im Jahr 2014 soll das Denkmal stehen. Der Wettbewerb erstreckt sich auf den westlichen Teil des Leuschner-Platzes, begrenzt durch die "Markthallenstraße", die mitten durch die aktuelle Brach- und Baufläche führt. Zwischen verlängertem Peterssteinweg und Grünewaldstraße solle der Name "Wilhelm-Leuschner-Platz" aber auf jeden Fall erhalten bleiben, betont die Verwaltung.

Unter dem Wettbewerbsareal liegt die City-Tunnel-Station. Auch der Südeingang zum Citytunnel ist dort angesiedelt. Mit der Umbenennung von LVB- und City-Tunnel-Haltestellen in "Platz der Friedlichen Revolution" will die Stadt gleichzeitig das Denkmal ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Die Zeit drängt offenbar: Der Ratsbeschluss sei nötig, damit die Stadt erneut an die DB Netz AG als Bauherrin herantreten könne. Dann "besteht die Möglichkeit, dass die DB Netz AG die Benennung zur Inbetriebnahme des City-Tunnels realisieren kann". Auch die dadurch entstehenden Kosten ließen sich dann möglicherweise reduzieren.

Der erste Vorstoß bei der DB Netz AG hatte laut Ratsvorlage nur zurückhaltende Reaktionen zur Folge: Die Bezeichnung "Wilhelm-Leuschner-Platz" sei in allen Systemen der Bahn und den Plänen verankert, die pünktliche Umbenennung schwierig.

Die Stadtratsfraktionen hatten sich im Gegensatz zu vielen Bürgermeinungen für die Umbenennung des Leuschner-Platzes im Zusammenhang mit der Denkmalseröffnung ausgesprochen. In Sachen Haltestellen-Benennung streben die Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen eine Doppellösung an: Nach ihren Änderungsanträgen soll die Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz zusätzlich Platz der Friedlichen Revolution heißen. Die Grünen verweisen unter anderem auf Berlin: Dort hat die U-Bahnstelle Kochstraße den Zusatz (Checkpoint Charlie).

Evelyn ter Vehn

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