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Uni Leipzig behält Steindorff-Sammlung – Ägyptisches Museum zieht mehr Besucher an

Uni Leipzig behält Steindorff-Sammlung – Ägyptisches Museum zieht mehr Besucher an

Die Universität Leipzig darf die altägyptische Steindorff-Sammlung endgültig behalten. Darauf haben sich am Mittwoch in Berlin Vertreter der Uni und Roman Haller, der Direktor der Jewish Claim Conference (RCC), verständigt.

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Kustos Dietrich Raue freut sich über mehr Besucher.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. Das teilte die Universität am Donnerstag mit. Dazu gab es noch eine zweite gute Nachricht: Das Ägyptische Museum zieht seit seinem Umzug vor einem Jahr in das Kroch-Hochhaus deutlich mehr Besucher an.

Die können auch in Zukunft die 163 Exponate der Steindorff-Sammlung bewundern. Uni und JCC vereinbarten, dass die Alma mater den verfolgungsbedingten Entzug der Sammlung anerkennt und den Lebensweg Steindorffs weiter aufarbeitet und veröffentlicht.

Georg Steindorff war seit 1870 Inhaber des Lehrstuhls für Ägyptologie in Leipzig und hatte die von dem Archäologen Gustav Seyffarth begründete ägyptische Sammlung in Leipzig zum Museum ausgebaut. Die einstige Privatsammlung Steindorffs stellt einen bedeutenden Teil der Ausstellung dar, die seit dem Umzug in das neue Domizil im Kroch-Hochhaus viel mehr Besucher hat.

Allein in diesem Jahr, so Kustos Dietrich Raue, hätten rund 9000 Gäste aus dem In- und Ausland die größte akademische Lehrsammlung altägyptischer Kultur gesehen. Besonders interessiert seien die Besucher, die seit der Eröffnung nahezu alle 6000 Exponate der Sammlung sehen können, an den Dienerfiguren aus dem dritten Jahrtausend vor Christus und Exponaten zum Totenkult. „Es ist die Kombination aus einer hochinteressanten alten Kultur und den Räumlichkeiten im Art-Déco-Stil, die den Reiz der Schau ausmachen", sagte Raue.

Auch wenn die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr, als im Interimsdomizil in der Burgstraße von Januar bis Mai lediglich 1900 Menschen in das Museum kamen, deutlich gestiegen sind, sieht Raue noch Spielraum nach oben. Mehr Werbung für die Ausstellung direkt am Gebäude sei jedoch wegen der Denkmalschutzauflagen schwierig, und auch eine Erhöhung der Eintrittspreise von momentan fünf und ermäßigt drei Euro würde an der sozialen Realität vorbei gehen.

Die Öffnungszeiten des Hauses seien wegen des knapp bemessenen Aufsichtspersonals noch zu eingeschränkt, so Raue. „Wenn wir mehr einnehmen würden, könnten wir mehr Aufsichtspersonal einstellen und hätten noch mehr Besucher - hierzu befinden wir uns mit den zuständigen Stellen in der Universität im Gespräch", betonte der Kustos. Neben Museumsmitarbeitern führen auch Ägyptologie-Studenten durch die Ausstellung. Diese erstreckt sich auf über 500 Quadratmetern über zwei Stockwerke im Kroch-Hochhaus und zeigt Exponate aus fünf Jahrtausenden Weltgeschichte.

Ines Christ

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