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Lokales Uni Leipzig gibt Rechte für Notenspur ab – Weg frei für „Notenrad“ und „Notenbogen“
Leipzig Lokales Uni Leipzig gibt Rechte für Notenspur ab – Weg frei für „Notenrad“ und „Notenbogen“
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10:46 08.11.2016
Der Basis-Pylon am Augustusplatz mit vielen Infos zur Leipziger Notenspur. Quelle: Elke Leinhoß
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Leipzig

„Das ist für uns ein wichtiger Schritt, um die geplanten Folgerouten weiter konzipieren und umsetzen zu können“, sagte Notenspur-Initiator Werner Schneider. Das Potenzial aller Musik-Routen könne nur durch diesen Schritt ausgeschöpft werden.

Die Universität betonte in ihrer Mitteilung, sie werde dem Projekt weiterhin eng verbunden bleiben. Fünf Institute der Hochschule, beispielsweise die für Stadtentwicklung oder Kulturwissenschaft, sowie die Universitätsmusik seien weiterhin an der Umsetzung der Projekte beteiligt. Mit dem Museum für Musikinstrumente und dem Paulinum gehörten zudem zwei Notenspur-Stationen direkt zur Alma Mater. Für Letzteres werde gerade eine Ausstellung zur Geschichte der Musik an Leipzigs Universität erarbeitet.

In Zusammenarbeit mit der Stadt will der Notenspur-Förderverein nun mit dem „Leipziger Notenrad“ das zweite Audioleitsystem umsetzen. Das Angebot richtet sich an Radfahrer, soll reichlich 36 Kilometer umfassen und aus einer westlichen und einer östlichen Schleife bestehen, die beide an die Innenstadt anschließen. Die Fertigstellung ist für 2015 angepeilt. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat im September bereits finanzielle Mittel in Aussicht gestellt.

Leipzig. Die Universität Leipzig hat am Mittwoch die Markenrechte der Notenspur-Initiative an den Förderverein des Projektes übertragen. Wie die Alma Mater mitteilte, sei damit jetzt der Weg geebnet für die zwei zusätzlichen touristischen Wegeleitsysteme dieser Art, das „Notenrad“ und den „Notenbogen“.

Auch die dritte Route, der „Leipziger Notenbogen“, ist laut Schneider bereits fest geplant. Der zweite musikalische Stadtspaziergang soll – ebenso wie die Notenspur – fünf Kilometer lang werden und dabei unter anderem am Geburtshaus Richard Wagners und der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ vorbei führen.

Die Leipziger Notenspur wurde im Mai dieses Jahres als erste der drei musikalischen Routen eröffnet. Sie ist rund fünf Kilometer lang und verbindet Orte, die für die Musikgeschichte der Stadt von besonderer Bedeutung sind. Die Umsetzung kostete insgesamt rund 450.000 Euro. Die Summe wurde vom Freistaat Sachsen, der Stadt Leipzig und dem Notenspur-Förderverein aufgebracht. Die Universität erwarb die Markenrechte nach eigenen Angaben bereits im Jahr 2007.

ala

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