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Lokales Unruhiger Ruheständler: Kripo-Chef Uwe Matthias verabschiedet sich
Leipzig Lokales Unruhiger Ruheständler: Kripo-Chef Uwe Matthias verabschiedet sich
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13:42 23.10.2009
Leipzig

Bis zur Wende als Major der Volkspolizei, danach als Kriminaldirektor der Leipziger Polizeidirektion. Und er ging sogar in die Verlängerung, um seinen schwersten Fall - den Mordfall Michelle - aufzuklären. Am Dienstag verabschiedete er sich bei einer Feier von Weggefährten.

Horst Wawrzynski erinnert sich noch genau an die erste Begegnung mit Uwe Matthias. Es war der 1. Mai 2008, sein erster Tag als neuer Polizeipräsident. Mit einem "Pokerface" sei ihm der Kripo-Leiter gegenüber getreten. "Aber wir wurden ein Team, das sich ohne Absprache verstand", so Wawrzynski, "wir waren wie zwei alte Latschen." Weitaus länger kennt Bernd Merbitz den scheidenden Kriminaldirektor. Auch der Landespolizeipräsident ist ein Mann der zwei Halbzeiten. "Der letzte Moment, der Fall Michelle, war für uns der schwierigste", so Merbitz. "Das ging uns allen an die Nieren."

Er erinnert aber auch an andere Aufsehen erregende Kriminalfälle: den Mord an Mitja, die Befreiung des entführten Falko, die Stürmung des von Kurden besetzten griechischen Konsulats. Matthias löste all diese Krisen, stellte die Täter.

Als eher unwahrscheinlich gilt, dass es Uwe Matthias allzu lange aushalten wird als lupenreiner Ruheständler. Es gebe verschiedene Anfragen, berichtet er. Eine durchaus konkrete Option: Der ausgebuffte Kriminalist und Einsatzleiter könnte den aufstrebenden Fußballclub RB Leipzig als Sicherheitsberater unterstützen. "Es hat dazu ein Gespräch gegeben", so Matthias mit unbeweglicher Miene. Entschieden sei aber noch nichts.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Leipziger Volkszeitung vom Mittwoch (21. Oktober) oder im E-Paper bei LVZ-Online.

Frank Döring

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