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Lokales Unwetterwarnung aufgehoben: In den nächsten Tagen bleibt es trocken – extreme Juli-Werte
Leipzig Lokales Unwetterwarnung aufgehoben: In den nächsten Tagen bleibt es trocken – extreme Juli-Werte
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19:47 30.07.2014
Die Unwetterwarnung für Sachsen ist am Mittwochabend aufgehoben worden. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Leipzig

Wie schon am Dienstag ist Leipzig erneut glimpflich davongekommen.

In weiten Teilen Deutschlands fiel die Bilanz dagegen verheerender aus. Feuerwehr und Polizei rückten am Mittwoch wieder zu Hunderten Einsätzen aus, nachdem neue Unwetter große Schäden angerichtet hatten. Heftiger Regen setzte Keller und Straßen unter Wasser. Auch der Luftverkehr war gestört. So annullierte der Frankfurter Flughafen bis Mittwochmorgen fast 120 Flüge.

In der Nacht zum Donnerstag überquert eine Kaltfront Mitteldeutschland in Richtung Osten. Nach DWD-Angaben wird die schwül-warme durch kühlere und trockenere Luft ersetzt. In der Nacht sei vor allem im südlichen Sachsen noch mit vereinzelten Gewittern zu rechnen. Am Donnerstag und Freitag ist es dann verbreitet trocken. Zum Wochenende hin steigen die Temperaturen an, aber es nimmt auch die Gewitterneigung wieder zu.

Zwischen 2,2 und 35,8 Grad – extreme Wetterwerte in Sachsen

Der Juli hielt für Sachsen extreme Wetterwerte parat: Sowohl die höchste als auch die tiefste Temperatur in ganz Deutschland ist im Juli im Freistaat gemessen worden. So war es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes am 3. Juli mit 2,2 Grad Celsius in Deutschneudorf-Brüderwiese (Erzgebirgskreis) am kältesten, es wurde sogar leichter Bodenfrost festgestellt. Am 20. Juli wurde dann in Bad Muskau mit 35,8 Grad der deutschlandweit höchste Wert gemessen.

Ansonsten lag der Freistaat mit einer Durchschnittstemperatur von 19,8 Grad nahe beim Deutschlandmittel von 19,2. Die Sachsen konnten sich über 240 Sonnenstunden freuen, im Bundesdurchschnitt waren es 222. Mit 106 Litern Niederschlag auf den Quadratmeter war es in Sachsen im Vergleich etwas trockener als anderswo. 128 Liter fielen durchschnittlich auf den Quadratmeter in Deutschland.

maf / dpa

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