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Lokales Verkehrschaos droht: 50.000 Sportfans drängen heute ins Leipziger Waldstraßenviertel
Leipzig Lokales Verkehrschaos droht: 50.000 Sportfans drängen heute ins Leipziger Waldstraßenviertel
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23:31 03.03.2015
Verkehrschaos im Waldstraßenviertel: Am Mittwoch dürfte es rund um die Red-Bull-Arena wieder eng werden. (Archivfoto) Quelle: Kempner Heinz
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Leipzig

Die Red-Bull-Arena ist so gut wie ausverkauft. Nur noch für den Gästeblock waren am Dienstag einige Restkarten erhältlich. Rund um Arena und Stadion droht am Abend ein Verkehrschaos. Beide Vereine fordern deshalb ihre Fans auf: „Nutzt Bus und Bahn.“ Das Spiel der Handballer gegen die Füchse Berlin beginnt bereits um 17.30 Uhr, die Fußballer folgen um 19 Uhr.

Die Zahl der Parkplätze ist beschränkt. „Wir öffnen an der Arena um 16 Uhr, wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, sagte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. Weitere Stellplätze sind am ehemaligen Schwimmstadion und am Sportforum vorgesehen. Die Parkmöglichkeiten an der Kleinmesse und der Ausweichplatz am Marienweg sind für die Anhänger des VfL Wolfsburg reserviert. An der Red-Bull-Arena beginnt der Einlass um 17.30 Uhr.

LVB setzen 38 zusätzliche Straßenbahnen ein

Das Verkehrs- und Tiefbauamt rät von der Fahrt mit dem eigenen Auto dringend ab. Da die Käthe-Kollwitz-Straße wegen Bauarbeiten zwischen Marschnerstraße und Ferdinand-Lassalle-Straße gesperrt ist, entwickelt sich das Stadionumfeld zum Nadelöhr.

Beste Ausweichgelegenheiten sind die Busse und Bahnen der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und die S-Bahnen. „Wir werden 38 zusätzliche Straßenbahnen für die Heimfahrt einsetzen“, kündigte LVB-Sprecher Marc Backhaus an. Zudem verkehre die Linie 4E zusätzlich zwischen Feuerbach- und Windmühlenstraße. Auswärtige Besucher sollten den eigenen Wagen an einer der fünf Park-and-Ride-Stationen abstellen. Während die Tickets des SC DHfK nur als Eintrittskarte gelten, dürfen Fußballfans mit ihren Billets vier Stunden vor und nach dem Spiel auch die Angebote des MDV nutzen. Zwölf Zonen (110, 141, 142, 151-153, 156, 162, 164, 165, 167, 168) sind für sie freigegeben.

Im vergangenen Oktober hatten ein Konzert von Helene Fischer in der Arena und das zeitgleiche Zweitligaspiel von RB gegen Heidenheim im Stadion bereits für Staus gesorgt. Die Polizei vermeldete damals: „Zwischen Hauptbahnhof und Cottaweg geht nichts mehr.“ Zwar begannen beide Veranstaltungen anders als am Mittwoch zeitgleich, es waren aber auch nur 30.000 Zuschauer auf den Beinen.

Matthias Roth

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