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Verkehrskonzept für Altlindenau soll im November vorliegen

Stadtplanung Verkehrskonzept für Altlindenau soll im November vorliegen

Die Stadtverwaltung will im November einen Bürgerworkshop zum Thema "Neues Verkehrskonzept für Altlindenau" durchführen. Das kündigte Stefan Geiss vom Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) auf der Sitzung des Stadtbezirksbeirates Altwest am Mittwoch im Rathaus Leutzsch an.

Die Situation am Lindenauer Markt ist auch für die Verkehrsplaner der Stadt unbefriedigend, denn alle Verkehrsströme sind gewachsen.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Geiss berichtete auch, dass die Arbeiten an dem neuen Konzept weit gediehen seien. Doch weil die interne Abstimmungsrunde - insbesondere mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt - noch läuft, wollte er keine Details verraten. Nur so viel: Es gebe keine Einzellösung für den Lindenauer Markt, weil jede Verkehrsberuhigung oder gar komplette Sperrung für den Autoverkehr zu Problemen in anderen Straßen von Altlindenau führen würde.

Einige Beiratsmitglieder erinnerten die Stadtverwaltung daran, dass das neue Konzept eigentlich in diesem Sommer vorgestellt werden sollte. Man habe die ständigen Vertröstungen satt, hieß es. Die Bürger hätten ein Recht darauf, in die Planungen einbezogen zu werden.

"Es gibt am Lindenauer Markt Konflikte, die die Funktionalität des Platzes beeinträchtigen", entgegnete Geiss. Alle Verkehrsarten hätten in der Frequenz zugenommen, deshalb sei es schwierig, dort einzugreifen. "Es gibt aber eine Menge kleiner Dinge, die man gleich machen kann. Und andere Dinge, die auch mal getestet werden müssen." Das ASW habe für den Lindenauer Markt auch Lösungen ohne fließenden Verkehr untersucht, so der Experte. "Fast alle Vorschläge bergen Risiken", so Geiss. Torben Heinemann vom Verkehrs- und Tiefbauamt bestätigte dies: "Wir wollen mehrere Varianten für ein neues Verkehrskonzept erarbeiten, über die dann diskutiert wird", kündigte er an.

Dass diese Diskus- sion höchstwahrscheinlich kontrovers geführt werden wird, ließ Geiss durchblicken. "Eine Reihe von Vorschlägen wird breite Akzeptanz finden - andere werden das nicht", sagte er. "Dies betrifft vor allem den Lindenauer Markt."

Beiratsmitglieder der SPD forderten, dass die Polizei das Durchfahrverbot für Autos in der Kuhturmstraße ab Kreuzung Henricistraße in Richtung des Lindenauer Marktes ständig kontrolliert. Geprüft werden müsse auch, ob die nördliche Fahrbahn des Lindenauer Marktes für den Indivi- dualverkehr zwischen der Kreuzung Goetzstraße und der Demmeringstraße womöglich eingeschränkt werden könne. Die südliche Fahrbahn solle als Einbahnstraße für den Autoverkehr mit Tempo-20-Limit oder als Spiel- beziehungsweise Fahrradstraße erhalten bleiben, hieß es. Auch die Verlängerung der Buslinie 74 bis zur Friesenstraße oder bis zur Prießnitzstraße müsse noch einmal in Angriff genommen werden, auch wenn dies den Leipziger Verkehrsbetrieben mehr Geld koste. Denn es gebe zusätzlichen Bedarf durch das neu entstehende Brunnenviertel, die 172. Grundschule, die Erweiterung der Kitas An der Lehde und das AWO-Seniorenheim.

Dringend notwendig sei auch, die vorhandenen privaten Parkflächen, insbesondere von Kaufland und im Westbad, für die Allgemeinheit zu öffnen. Die Radabstellmöglichkeiten müssten vor allem am Lindenauer Markt ausgeweitet und die Einrichtung einer Fahrradgarage geprüft werden. "Notwendig ist auch ein durchgehender Radfahrschutzstreifen über die Jahnallee, Angerbrücke, Kuhturmstraße und den Lindenauer Markt in beide Richtungen", forderte Beiratsmitglied Georg Teichert (SPD).

Die Prüfung einer Tempo-30-Zone für das gesamten Quartier zwischen Lützner Straße, Capastraße, Erich-Köhn-Straße, Georg-Schwarz-Straße/Merseburger Straße regte Eva Brackelmann (SPD) an. "Bei einem möglichen Ausbau der Kreuzung Jahnallee/Lützner Straße/Capastraße sollte das Linksabbiegen von der Capastraße in die Jahnallee verboten und Durchgangsverkehr von der Capastraße zur Erich-Köhn-Straße durch Poller verhindert werden", sagte sie.

Die Verkehrssituation im Umfeld des Theaters der Jungen Welt ist nach Ansicht aller Beiratsmitglieder unzureichend. Deshalb wurden Sofortmaßnahmen gefordert, um insbesondere einen sicheren Übergang zur Kleinen Bühne des Hauses zu schaffen, die ab Herbst wieder täglich mehrere hundert Kinder ansteuern werden. Geprüft werden müsse das Anlegen von Zebrastreifen und eine Verlängerung der Tempo-30-Zone vom Lindenauer Markt bis in die Odermannstraße/Ecke Demmeringstraße, hieß es.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.08.2015

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