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Lokales Verkehrslage im Leipziger Süden verschärft sich: Jetzt starten auch noch Arbeiten in der August-Bebel-Straße
Leipzig Lokales Verkehrslage im Leipziger Süden verschärft sich: Jetzt starten auch noch Arbeiten in der August-Bebel-Straße
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16:46 19.05.2015
In der Karli gehen die Bauarbeiten weiter, jetzt kommt die Bebel-Straße dazu. Quelle: André Kempner

Hintergrund: Im Rathaus gilt das Großprojekt als unverzichtbar. "Die Fahrbahnen sind sanierungsbedürftig und werden ab Januar als Umleitungsstrecke für die Karl-Liebknecht-Straße benötigt", sagt Christoph Bock vom Verkehrs- und Tiefbauamt. Wie berichtet, werden der nördliche Teil der Karli und der Peterssteinweg dann bis Ende 2015 komplett umgebaut.

Bauarbeiten: In der August-Bebel-Straße ist geplant, die Fahrbahnen ab Montag wechselseitig zu sanieren, damit Autofahrer während der Bauzeit wenigstens stadtauswärts rollen können. Fahrspuren und Straßenbeleuchtung sollen auf einer Länge von knapp 770 Metern erneuert werden. Auch die alten, nicht mehr benötigten Straßenbahngleise werden ausgebaut und die Gehwege instand gesetzt. Trinkwasserleitungen werden ebenfalls erneuert und Bushaltestellen behindertengerecht gestaltet. "Im Einmündungsbereich der Mahlmannstraße wird auch eine neue Verkehrsinsel errichtet", so Bock.

Umleitungen: Während der stadtauswärts fahrende Verkehr die Baustelle passieren kann, wird der stadteinwärtige über die Kurt-Eisner- und die Wundtstraße umgeleitet. Die Körnerstraße soll während der gesamten Bauzeit aus Richtung Karl-Liebknecht-Straße eine Einbahnstraße werden; Schenkendorf-, Arndt- und Alfred-Kästner-Straße sind aus Richtung Kochstraße Sackgassen. Wenn die Sanierung der westlichen Fahrbahn der August-Bebel-Straße im September geschafft ist, wird die zweiten Bauetappe gestartet. Dann sind die drei Trassen bis Dezember Sackgassen aus Richtung Brandvorwerkstraße.

Änderungen im Nahverkehr: Das 1,9 Millionen Euro teure Bauprojekt hat auch Auswirkungen auf Busse der Leipziger Verkehrsbetriebe. Die stadteinwärtigen Haltestellen der Linie 89 Kurt-Eisner-Straße und Schenkendorfstraße werden nicht mehr bedient; als Ersatz hält die 89 an der Haltestelle Fockestraße in der Kurt-Eisner-Straße. Die stadtauswärtigen Haltestellen der Linie 89 bleiben bestehen, werden jedoch von September bis November auf die gegenüberliegende Fahrbahn verlegt.

Konsequenzen für die Situation im Süden: Weil die aktuellen Bauarbeiten in der Karl-Liebknecht-Straße (siehe Text links) noch bis zum 26. Juli dauern, sind ab Montag rund sechs Wochen lang im Leipziger Süden gleich zwei Hauptverkehrsadern gesperrt. Dies sei nicht zu vermeiden gewesen, heißt es im Rathaus. "Wir haben die Bauzeit in der August-Bebel-Straße sehr kurz kalkuliert", so Sprecher Bock. "Die Umleitungsstrecken können den Verkehr aufnehmen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.06.2013

Tappert, Andreas

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