Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Verkehrssünder füllen Leipziger Stadtsäckel
Leipzig Lokales Verkehrssünder füllen Leipziger Stadtsäckel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:50 04.03.2018
Eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes verteilt in Leipzig Knöllchen. (Archivbild) Quelle: André Kempner
Anzeige
Leipzig

Mit ihren Bußgeldern sind Falschparker und Raser weiterhin eine sprudelnde Einnahmequelle für die Stadt Leipzig. Auch wenn die Erträge im vergangenen Jahr wie auch in anderen sächsischen Kommunen geringer ausfielen als noch 2016, sieht es in der Messestadt weiterhin gut aus.

Die Stadt Dresden konnte ihre Einnahmen aus den Geldbörsen von Verkehrssündern 2017 beträchtlich steigern - absoluter Spitzenreiter im Freistaat ist aber Leipzig.

Nach Angaben der Stadt wurden 2017 wegen Falschparkens und Verstößen im fließenden Verkehr - wie Raserei, Fahren bei Rot oder unter Alkohol - 10,8 Millionen Euro eingenommen. 2016 waren es noch 11,3 Millionen. "Disziplinierter sind die Verkehrsteilnehmer nicht geworden", sagte der Leiter des Ordnungsamtes, Helmut Loris.

Mit 278.526 Verstößen in 2017 seien 2000 Fälle mehr bearbeitet worden als 2016. Die geringeren Erträge seien auf die unterschiedlichen Höhen der Verwarnungs- und Bußgelder je nach Tatbestand zurückzuführen. Diese seien im bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog festgelegt.

Dresden

In der Bußgeldbehörde der Landeshauptstadt lagen im vergangenen Jahr 438.190 Anzeigen zu allgemeinen Ordnungswidrigkeiten und Verkehrsverstößen vor. Das ist nach Angaben der Stadt ein Anstieg um 24 Prozent im Vergleich zu 2016. Die Einnahmen lagen bei 9,4 Millionen Euro (2016: 8,3 Millionen Euro).

Ein Grund für den Anstieg war, dass die stationären Blitzer 2017 komplett auf digitale Technik umgestellt wurden. Derzeit seien 18 Anlagen in Betrieb, so ein Sprecher. Sie liefern bessere Bilder und übertragen Daten schneller.

Chemnitz

In Chemnitz fielen die Einnahmen wie in Leipzig geringer aus, wenn auch nur wenig, wie die Stadt mitteilte. 2017 nahmen die Behörden gut drei Millionen Euro wegen Falschparkens und Raserei ein. Im Jahr davor waren es noch 3,1 Millionen Euro. Knöllchen werden dort von den Politessen des Ordnungsamtes und der Polizei erteilt.

Plauen

In der Stadt im Vogtland blieben die Einnahmen in etwa gleich. Im vergangenen Jahr kassierte die Kommune 368.000 Euro von Falschparkern und 935.000 Euro von Rasern. Im Jahr 2016 lagen die Einnahmen bei 364.000 Euro für Falschparken und 940.000 Euro für Rasen.

Görlitz

In etwa gleich blieben auch die Einnahmen im ostsächsischen Görlitz. Sie lagen sowohl im Jahr 2017 als auch 2016 bei gut einer Million Euro, wie die Stadt mitteilte. Die Zahlen für 2017 sind allerdings noch vorläufig. Ein konkrete Statistik soll im zweiten Quartal vorliegen.

LVZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Trotz Warnung von Polizei und Stadtverwaltung waren am Wochenende viele Leipziger auf dem Elsterflutbett zum Schlittschuhlaufen. Einige brachen ein. Angesichts weiterer Plusgrade zum Wochenstart ist es damit nun aber ohnehin vorbei.

04.03.2018

Der Zoo Leipzig hat am Wochenende zu den Entdeckertagen "Artenschutz" eingeladen. Tausende Besucher schauten am 3. und 4. März 2018 hinter die Kulissen. Tierpfleger und Zoolotsen berichteten viel Wissenswertes rund um bedrohte Tierarten. Fotos vom Sonnabend gibt's hier!

16.05.2018

Neu gewählt wurde am Sonnabend die Leitung der Leipziger Jugendfeuerwehr. 90 Delegierte von 20 Jugendfeuerwehren der Stadt waren ins Plagwitzer Riverboat gekommen, um den Stadtjugendfeuerwehrwart und die Leiter für die einzelnen Fachgebiete zu bestimmen.

04.03.2018
Anzeige