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Lokales Verregnete Zwischenbilanz: Leipzigs Freibädern bleiben die Besucher aus
Leipzig Lokales Verregnete Zwischenbilanz: Leipzigs Freibädern bleiben die Besucher aus
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17:46 27.07.2011
Kaum Besucher im Schreberbad: An vielen Tagen dieses Sommers blieben die Becken bislang nahezu leer. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Im Vorjahr waren es mit 138.000 mehr als doppelt so viele, teilte die Sportbäder Leipzig GmbH am Mittwoch mit. Und die Meteorologen machen kaum Hoffnung auf Wetterbesserung.

„Grundsätzlich haben wir es in diesem Jahr bisher mit einem sehr durchwachsenen und unbeständigen Sommer zu tun“, zog Sportbäder-Sprecherin Katja Gläß kurz vor der Halbzeit der Sommerferien in Sachsen eine Zwischenbilanz. Ähnlich schleppend sei es jedoch auch 2009 losgegangen. „Bis Ende Juli kamen dort rund 41.500 Besucher in die Freibäder. Am Saisonende lag man bei 128.000“, berichtete sie. Im Jahr 2010 waren in Leipzig insgesamt 150.000 Badegäste gezählt worden.

Freibad-Fans sollten den Donnerstag nutzen

Besucherstärkster Tag war bisher der 28. Juni mit fast 6000 Gästen. An vielen Tagen blieben die Becken der fünf Leipziger Bäder sowie des Kinderfreibeckens Robbe an der Schwimmhalle Nord jedoch nahezu leer. Am ersten Juliwochenende wurden die Einrichtungen bis auf das Schreberbad wegen des schlechten Wetters gar nicht erst geöffnet.

Am meisten litten das Sommerbad Südost und das Ökobad Lindenthal unter dem Besucherschwund – hier wurden bislang lediglich jeweils gut 5000 Gäste gezählt. Die meisten Wasserratten - insgesamt 16.831 - zog bislang das Schreberbad an. „Wir gehen natürlich davon aus, dass der August noch den ein oder anderen Sommertag und stabilere Witterung parat hält und wir dort noch etliche Besucher in den Freibädern begrüßen werden“, hofft Gläß.

Die Aussichten für die nächsten Tage sind jedoch eher unbeständig. Freibad-Fans sollten sich den Donnerstag vormerken, sagte Hans-Jürgen Langner vom Deutsche Wetterdienst (DWD) in Leipzig. „Dann wird es mit Temperaturen um 25 Grad und lockerer Bewölkung noch am freundlichsten“, so der Meteorologe. Auch am Freitag seien sonnige Abschnitte möglich. Am Wochenende kündige sich jedoch von Norden her bereits das nächste Regengebiet an. Die Höchsttemperaturen liegen dann bei maximal 20 Grad.

Juli in Leipzig bislang deutlich zu kühl

Das Schreberbad im Jahr 2010: Ein solcher Besucheransturm blieb in diesem Jahr bislang aus. Quelle: Wolfgang Zeyen

Nach dem heißen Juni sei der Juli in Leipzig bislang deutlich zu kalt und zu niederschlagsreich gewesen, erklärte Langner. Die Durchschnittstemperatur lag mit 17,5 Grad rund 0,7 Grad unter dem Durchschnitt. In Schkeuditz beispielsweise fiel mit 110 Litern pro Quadratmeter mehr als doppelt so viel Regen wie üblich. Und die Sonnescheindauer lag in Leipzig mit 144 Stunden fast ein Drittel unter dem Durchschnitt.

Das Zick-Zack-Wetter könnte sich den bisherigen Wettermodellen zufolge im August fortsetzen, prognostiziert Langner. „Ein stabiles Hochdruckgebiet ist erst mal nicht in Sicht, aber das kann sich auch schnell ändern.“ Zwischendurch sei auf jeden Fall immer mal wieder auch mit heißeren Tagen zu rechnen. „Die sollte man dann direkt nutzen“, empfiehlt der Wetterexperte.

Robert Nößler

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