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Versuche zum beruflichen Wiedereinstieg: Jugendliche codieren Räder der Polizei Leipzig

Versuche zum beruflichen Wiedereinstieg: Jugendliche codieren Räder der Polizei Leipzig

Leipzigs Polizei hat das "Netz kleiner Werkstätten" richtig stolz gemacht: Dort lassen die Ordnungshüter jetzt ihre Diensträder codieren. Das Jugendberufshilfeangebot "Netz kleiner Werkstätten" ist eine Initiative des Kriminalpräventiven Rates der Stadt, getragen vom Berufsbildungwerk Leipzig für Hör- und Sprachgeschädigte.

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Die Räder der Polizei werden mechanisch codiert.

Quelle: Britta Pedersen (Symbolfoto)

Leipzig. Schulabbrecher können es ebenso nutzen wie Jugendliche ohne Ausbildung und ohne Arbeit. Aktuell sind 56 junge Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren darin integriert, um die berufliche Wiedereingliederung zu packen. Versuchen können sie sich dabei in verschiedenen Projekten: in der Garten- und Landschaftspflege, in der Gebäudeassistenz, im Bereich Betreuung/Pflege - oder eben auch in einer Radwerkstatt wie der in der Großen Fleischergasse 12, wo Drahtesel gereinigt, repariert, codiert oder auch neu aufgebaut werden. Just dort will jetzt Leipzigs Polizeistaffel alle ihre Fahrräder codieren lassen. "Mechanisch!", wie von Wolfgang Merseburger vom "Netz" zu erfahren war. "Denn im Gegensatz zu anderen Codierungsangeboten in der Stadt, bei denen meist mit Aufklebern gearbeitet wird, sind wir die einzigen, die das maschinell eingravieren." Zugegeben, ein Weilchen habe er schon Polizeipräsidenten Bernd Merbitz "anbaggern" müssen, um ihm die Sache schmackhaft zu machen. Und der ließ sich denn wohl auch überzeugen. Ganz feierlich - im Beisein von Merbitz, vom Leiter vom Polizeirevier Zentrum, Frank Gurke, und der gesamten Staffel - soll nun am 27. Mai um 14.30 Uhr in der Großen Fleischergasse 12 das erste der insgesamt zehn Leipziger Polizeiräder auf den Codierbock kommen und auf ewig gekennzeichnet werden. Ein gut halbstündiger Akt. Ob Langfinger daraufhin nun besser die Finger von solch amtlichem Gefährt lassen? Mal sehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.05.2015

Angelika Raulien

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