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Viel Bewegung in Leipzigs Erstaufnahmen

Flüchtlinge Viel Bewegung in Leipzigs Erstaufnahmen

In vielen Leipziger Erstaufnahmeeinrichtungen herrscht ein Kommen und Gehen. Die Behörden haben Mühe nachzuvollziehen, wer sich wann wo aufhält. Viele verlassen die ihnen zugeteilte Station nach LVZ-Informationen wieder, weil ihnen die Registrierung zu lange dauert. Zahlreiche Flüchtlinge nehmen Kontakt zu Verwandten oder Bekannten im ganzen Bundesgebiet auf und versuchen, dorthin zu gelangen.

Bauarbeiten in Mockau für Flüchtlingserstaufnahmen.

Quelle: dpa

Leipzig. In vielen Leipziger Erstaufnahmeeinrichtungen herrscht ein Kommen und Gehen. Die Behörden haben Mühe nachzuvollziehen, wer sich wann wo aufhält. Viele verlassen die ihnen zugeteilte Station nach LVZ-Informationen wieder, weil ihnen die Registrierung zu lange dauert. Zahlreiche Flüchtlinge nehmen Kontakt zu Verwandten oder Bekannten im ganzen Bundesgebiet auf und versuchen, dorthin zu gelangen. Auch Jana Klein von der Pressestelle der Landesdirektion bestätigt indirekt, dass sich nicht alle Bewegungen nachvollziehen lassen. „Da sich Asylbewerber, die die Einrichtung aus eigenem Antrieb verlassen um weiterzureisen, grundsätzlich nicht abmelden, ist eine Nachvollziehbarkeit nur dann möglich, wenn die Asylbewerber bereits registriert sind“, so Jana Klein. Eine exakte Nachvollziehbarkeit sei ohnehin erst möglich, wenn die Leute erkennungsdienstlich erfasst sind. Das könne die Landesdirektion jedoch nicht tun – Polizei und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) seien dafür zuständig.

Zwar würden die Asylbewerber rechtlich gesehen räumlichen Beschränkungen unterliegen. Tatsächlich könnten sie sich aber natürlich frei bewegen, „so dass es auch zu Abwanderungsbewegungen kommt“, erklärt Landesdirektionssprecherin Klein. „Die Gründe und betreffenden Faktoren sind sehr vielfältig und nicht auf bestimmte Einrichtungen bezogen.“ Wenn bemerkt wird, dass bestimmte Flüchtlinge nicht wieder auftauchen, müssen die Plätze zunächst für einige Tage vorgehalten werden, bis eine erneute Belegung möglich ist.

Der Freistaat betreibt in der Stadt Leipzig derzeit fünf Ersteinrichtungen mit insgesamt 2830 Plätzen, die derzeit mit 2608 Personen belegt sind.

Von Björn Meine

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