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Lokales Verkehrschaos und viel Polizei rund um Innenministerkonferenz
Leipzig Lokales Verkehrschaos und viel Polizei rund um Innenministerkonferenz
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23:31 07.12.2017
Proteste und Polizeisperrungen rund um die Innenministerkonfernez in Leipzig. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

An Tag eins der Innenministerkonferenz ist das Geschehen rund um die Tagung in der Kongresshalle am Leipziger Zoo ruhig geblieben. Die Teilnehmer der Demonstration hätten sich friedlich verhalten, sagte Polizeisprecherin Katharina Geyer am Abend zu LVZ.de. Die Teilnehmer wandten sich unter anderem gegen Abschiebungen von Gefährdern und Straftätern nach Syrien, wie sie von den Innenministern in Leipzig diskutiert wurden.

Der Protestzug war am späten Nachmittag vom Bahnhof zum Bundesverwaltungsgericht gelaufen. Dort fand gegen 20 Uhr eine Abschlusskundgebung statt. „Danach verteilten sich die Teilnehmer in alle Himmelsrichtungen“, so Geyer zu LVZ.de. Das gesamte Demogeschehen wurde von einem Großaufgebot der Polizei begleitet. Auch ein Hubschrauber kreiste über der Stadt. Die Leipziger Beamten wurden den Angaben nach durch Einsatzkräfte anderer sächsischer Dienststellen sowie aus Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein unterstützt.

Am Donnerstag haben die Innenminister in der Leipziger Kongresshalle am Zoo getagt. Rund herum gab es Proteste - und Verkehrsbehinderungen.

Verkehrschaos in der City

Zwischenzeitlich sorgten vor allem zahlreiche Verkehrsbehinderungen für Ärger. Im Feierabendverkehr blieben viele Leipziger stecken. Der Grund: Rund um den Club International auf der Käthe-Kollwitz-Straße sperrten die Einsatzkräfte Teile der Straße, auch Trams und Busse mussten einen Umweg fahren und verkehrten mit Verspätung. Unter anderem erlag der Verkehr auf der Lützner Straße, der Karl-Heine-Straße, der Karl-Tauchnitz-Straße, der Jahnallee und der Edvard-Grieg-Allee. Die Staus reichten bis zum Schleußiger Weg und der Bundesstraße 2 im Süden der Stadt.

Auch in der Innenstadt war seit den Nachmittagsstunden die verstärkte Polizeipräsenz zu spüren. Gegen 19.30 Uhr erreichten die Innenminister Auerbachs Keller, wo für 200 geladene Gäste ein Buffet vorbereitet worden war. Auf Gans oder Ente wurde verzichtet, verriet René Stoffregen, gastronomischer Leiter von Auerbachs Keller. Nach LVZ-Informationen war das Essen bis etwa 22 Uhr geplant. Wann der Einsatz in der Innenstadt beendet wird, konnte Polizeisprecherin Geyer am Abend noch nicht sagen.

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LVZ

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