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Lokales Viel „frischer Wind“ am neuen Gymnasium in der Leipziger Telemannstraße
Leipzig Lokales Viel „frischer Wind“ am neuen Gymnasium in der Leipziger Telemannstraße
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16:18 09.03.2018
Schulleiter Uwe Schmidt vor dem Neubau in der Telemannstraße: „Wir sind alle sehr motiviert.“ Quelle: Foto: André Kempner
Leipzig


Etwa 360 Fünft- bis Siebtklässler werden in dem Neubau, der für bis 1200 Kinder und Jugendliche konzipiert ist, von 26 Pädagogen unterrichtet. In den nächsten drei Jahren ist dort zusätzlich die Oberstufe aus dem Grünauer Max-Klinger-Gymnasium untergebracht, da eins der dortigen Gebäude saniert wird (die LVZ berichtete). Das Haus an der Telemannstraße wurde vom Berliner Architektenbüro Alten entworfen, das der Bildungsstätte viel Raum gibt. So ist das Erdgeschoss so gestaltet, dass sich Mensa, Aula, die mit Glas überdachte Pausenhalle und Flure durch das Öffnen beweglicher Wände zusammenschalten lassen. Das ergibt bei Bedarf eine Fläche von gut 1000 Quadratmetern. Die Fachkabinette für Biologie, Physik und Chemie machen Lust zum Experimentieren, noch ist nicht alles an seinem Platz. Etliche Räume haben interaktive Tafeln.

„Nur das Internet funktioniert noch nicht – aber auch das wird in den nächsten Wochen gelöst“, so Schulleiter Schmidt. Jeder Jahrgang bekommt einen gemeinsamen Bereich mit Klassenräumen und Begegnungsraum sowie Bibliothek. Zum Komplex (Kosten: 25,7 Millionen Euro) gehört eine Dreifeldsporthalle, die von mehreren Schulen aus dem Umfeld (Thomasgymnasium, Petri-Oberschule) und dem Vereinssport mitgenutzt wird.

In der Schule weht viel „frischer Wind“, was wohl auch am recht jungen Team liegt. So liegt der Altersdurchschnitt der Pädagogen bei Mitte Dreißig. „Für uns Lehrer ist das tolle Gebäude eine Chance, Ideen umzusetzen“, sagt Franziska Landes (28), die Französisch und Musik unterrichtet. Künftig vielleicht auf der Terrasse, die ans Musikzimmer anschließt? „Es gibt Lerninseln, wo die Schüler außerhalb des Klassenzimmers arbeiten können“, ergänzt Maximilian Plüschke (30), Lehrer für Deutsch, Sport und Technik. Ihnen ist klar, dass in den ersten Wochen noch nicht alles funktioniert. Viele Konzepte müssten entwickelt, Kinderkrankheiten geheilt werden. Die Voraussetzungen für Leipzigs größtes Gymnasiums sind bestens.

Von Mathias Orbeck

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