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Lokales Vierter Winkel fast vollständig vermietet
Leipzig Lokales Vierter Winkel fast vollständig vermietet
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09:53 09.11.2016
Am Brühl ziehen in das neue Bernstein-Carré unter anderem das Restaurant „Ritschie“ sowie in die Obergeschosse das Leipziger IT-Unternehmen EWERK ein.   Quelle: klm Architekten
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Leipzig

 In rund fünf Monaten soll der Bau des letzten Winkels am Museum der Bildenden Künste starten. Doch schon jetzt ist dieses Objekt mit Namen Bernstein-Carré fast vollständig vermietet. Wie vom Investor OFB aus Erfurt zu erfahren war, gehen mehr als 3000 Quadratmeter Büroflächen an das Leipziger IT-Unternehmen EWERK. Laut den Geschäftsführern Hendrik Schubert und Frank Richter möchte dieser Dienstleister seine Standorte – so am Markt und in der Petersstraße – in dem neuen Winkel an der Ecke Brühl/Katharinenstraße zusammenfassen.

Die Büros sind schon alle weg, bei den 2000 Quadratmetern Einzelhandelsflächen ist nur noch rund ein Viertel frei “, erklärt René Strauß, stellvertretender Niederlassungsleiter der OFB Projektentwicklung GmbH und Bauherr. Mit der geplanten Fertigstellung des BernsteinCarré im Jahr 2017 ziehe im Südflügel an der Katharinenstraße auf 600 Quadratmetern das Restaurant „Ginyuu“ ein. Dabei handele es sich um ein neues Asia-Systemgastronomiekonzept von Franchisegeber Kent Hahne, der mit Segafredo Deutschland und Vapiano international erfolgreich war. „Ginyuu“ paart asiatische Küche mit europäischen, kalifornischen und mexikanischen Einflüssen. Auf weiteren 700 Quadratmetern bieten zukünftig die bekannten Leipziger Gastronomen Rocco Fischer, Markus Richter und Kai Teubel (unter anderem „Burgermeister“ und „Elsterartig“) ein modernes sowie kreatives Gastronomiekonzept mit internationaler Küche. Der Name lautet „Ritschie“.

Zu dem sechsstöckigen Bernstein-Carré gab es einen Fassaden-Wettbewerb, den das Leipziger Büro klm Architekten gewonnen hatte. Die Investitionssumme gibt OFB mit etwa 25 Millionen Euro an. Im Südflügel in der Katharinenstraße sollen noch 14 Wohnungen (zwischen 40 und 120 Quadratmeter) eingeordnet werden, die offene Grundrisse, Terrasse, Loggia oder Balkon sowie einen schönen Blick auf die Barock-Häuser in der Umgebung bieten.

Der Name des Bernstein-Carré entstand in Reminiszenz an die Erbengemeinschaft der Familie Bernstein und die Geschichte des Standorts als Großhandelsort hochwertiger Waren. Die Geschichte des Baugrundstücks Brühl / Ecke Katharinenstraße als Kaufmannssiedlung reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Ab dem 16. Jahrhundert stand dort bereits ein prachtvolles Wohn- und Geschäftshaus, das 1943 Bombenangriffen zum Opfer fiel. Im Juli 2001 erhielt die Erbengemeinschaft Bernstein das Grundstück zurück und verkaufte es 2014 an die OFB Projektentwicklung. Diese Firma ist eine Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). 2016 bis 2017 baut das Unternehmen nun auf dem 7300 Quadratmeter großen Grundstück ein multifunktionales Wohn- und Geschäftshaus.

Von Jens Rometsch

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