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Lokales Vor Lichtfest-Auftakt in Leipzig: Kundgebung gegen Ungarns Staatspräsident Áder geplant
Leipzig Lokales Vor Lichtfest-Auftakt in Leipzig: Kundgebung gegen Ungarns Staatspräsident Áder geplant
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16:22 08.10.2014
Grünen-Vorstandssprecher in Leipzig, Jürgen Kasek. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Das bestätigte Jürgen Kasek, Vorstandssprecher der Leipziger Grünen, am Mittwoch gegenüber LVZ-Online.

Am Morgen sei ab 10 Uhr eine Kundgebung mit rund 20 Teilnehmern auf dem Augustusplatz geplant, so Kasek. Von 18 bis 22 Uhr will sich die Initiative außerdem mit einem Infostand am zentralen Lichtfest-Ort präsentieren. „Die Stadt verhält sich natürlich neutral. Aber die Gespräche zu unserem Ansinnen waren sehr konstruktiv“, schilderte Kasek. „Wenn es um ’89 geht, geht es um Demokratie. Dafür müssen wir streiten.“

In einem offenen Brief an Bundespräsident Joachim Gauck formulieren Bürgerrechtler und Politiker aus dem linken Spektrum ihre Sorge angesichts des Demokratieverlusts in Ungarn. Die Kritik: Seit dem Regierungswechsel 2010 seien die demokratischen Grundrechte in Gefahr, die Freiheit von Medien und Presse nur noch rudimentär vorhanden und der Schutz von Minderheiten bedroht, heißt es in dem Schreiben. Jeder Repräsentant des ungarischen Staates trage dafür auch die Verantwortung.

Ehrengäste tragen sich ins Goldene Buch ein

Am 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution in Leipzig hält Bundespräsident Gauck beim morgendlichen Festakt im Gewandhaus die Rede zur Demokratie. Am Rande, so die Initiatoren des Offenen Briefes, könnte der Bundespräsident den Einfluss seines Amtes nutzen, und die Kritikpunkte gegenüber Áder ansprechen.

Neben Áder sind auch die Staatspräsidenten der Tschechischen Republik, Milos Zeman, der Slowakei, Andrej Kiska und der Republik Polen, Bronislaw Komorowski Ehrengäste der Stadt Leipzig. Nach dem Festakt werden die Repräsentanten sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Im Neuen Rathaus gibt Gauck außerdem ein Mittagessen für die Staatsoberhäupter.

Evelyn ter Vehn

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