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Lokales Vorverkauf für 13. Campusfest läuft auf Hochtouren – Festival beginnt am Mittwoch
Leipzig Lokales Vorverkauf für 13. Campusfest läuft auf Hochtouren – Festival beginnt am Mittwoch
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20:38 06.06.2011
So sah es beim Campusfest 2010 aus. Quelle: Stura Uni Leipzig
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„Wir hatten noch nie soviel positives Feedback auf unser Programm, wie in diesem Jahr“, sagt Sebastian Enkelmann von der Moritzbastei, der den Vorverkauf leitet. Besonders die Tickets für beide Tage würden sich in diesem Jahr bislang deutlich besser verkaufen, als in den Vorjahren. Organisator der Veranstaltung ist der Studentenrat der Universität (StuRa) in Zusammenarbeit mit der Moritzbastei (MB).

Die Veranstalter rechnen insgesamt mit 12000 Besuchern bei der Veranstaltung. Auf drei Bühnen und vier Disco-Floors erwartet die Gäste an beiden Abenden ein umfangreiches Musikprogramm. Höhepunkt am Mittwoch ist das dänische Elektro-Pop-Trio WhoMadeWho. Am Donnerstag führt die deutsche Indierockband Blackmail das Bühnenprogramm an. Persönlicher Geheimtipp von Martin Liborak, Öffentlichkeitsreferent beim StuRa, ist die norwegische Band Kakkmaddafakka. „Die Band kennt noch nicht jeder, aber sie ist derzeit schwer im Kommen.“

Festivalprogramm mit Musik, Sport und Politik

Beim Campusfest geht es jedoch nicht nur um Musik. Von jeweils 16 Uhr an treten beim Campuscup rund 600 Sportler in den fünf Mannschaftssportarten Fußball, Volleyball, Ultimate Frisbee, der Basketballvariante Streetball und Zwei Felder Ball gegeneinander an. Anmeldungen sind jedoch nicht mehr möglich, da bereits in der vergangenen Woche die maximale Teilnehmerzahl erreicht wurde. Allerdings können sportliche Besucher jederzeit im Slackline-Garten ihre Balancierkünste ausprobieren oder sich in Kraft und Technik beim Bouldern an der Kletterwand miteinander messen.

Neben Sport und Musik möchte der StuRa beim Campusfest auch auf politische Themen aufmerksam machen. Ein besonderer Schwerpunkt wird in diesem Jahr auf das Thema Barrierefreiheit gelegt. „Wir werden das Veranstaltungsgelände so gut es geht für Besucher mit körperlichen Einschränkungen zugänglich machen“, sagt Martin Liborak vom StuRa. Zusätzlich werden Assistenten bereitgestellt, die beispielsweise Rollstuhlfahrer über das Gelände begleiten und ihnen helfen, zu gewünschten Veranstaltungen zu gelangen. Außerdem finden ein Basketball- und ein Rugbyspiel für Rollstuhlfahrer statt.

Innerhalb des Schwerpunkts Nachhaltigkeit wird wieder das Projekt Viva Con Aqua unterstützt, das sich für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser in Entwicklungsländern einsetzt. Besucher können zu diesem Zweck ihren Pfand spenden. Bei der Siebdruckwerkstatt können sie zudem eigene Motive auf ökologisch hergestellte und fair gehandelte T-Shirts von EarthPositive drucken.

Überschüssige Einnahmen sollen Barrierefreiheit fördern

Auch dieses Jahr stellen die Bauarbeiten an der Mensa Jahnallee die Organisatoren vor kleine Probleme. „Ein Teil des Geländes wird weiterhin abgesperrt sein. Wegen der Bauarbeiten müssen wir mit unserer zweiten Bühnen in die Grubehalle ausweichen“, sagt Martin Liborak.

Generell sind die Einnahmen beim Campusfest so kalkuliert, dass sie die Kosten decken. Sollte dennoch ein Gewinn entstehen, so fließt er der Stiftung Moritzbastei zu. „Wenn Geld übrig bleibt, so könnten wir damit den Bau eines Fahrstuhls für Rollstuhlfahrer unterstützen“, sagt Sebastian Enkelmann von der MB. Damit kämen auch die Erlöse der Veranstaltung dem Thema Barrierefreiheit in Leipzig zu Gute.

Karten kosten im Vorverkauf für einen der beiden Tage 7 Euro beziehungsweise 5 Euro (ermäßigt), beide Tage kosten 10 Euro, beziehungsweise 7 Euro. Vorverkaufstellen sind der Moritzbastei Ticketservice, der Campusservice und der Leibnizladen im Innenhof des Campus Augustusplatz, sowie das Servicebüro des Studentenwerks in der Goethestraße 6.

Clemens Haug

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