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Warnsystem bei Gefahren: Leipzig setzt auf „Nina“

Systeme zur Terrorwarnung Warnsystem bei Gefahren: Leipzig setzt auf „Nina“

Das seit dem Amoklauf in München bundesweit bekannte Warninformationssystem „Katwarn“ ist in Leipzig, wie auch im gesamten Freistaat Sachsen, nicht verfügbar. In Leipzig soll stattdessen die Warn-App „Nina“ Anwendung finden.

Wie schützt man sich am Besten vor Terror? – In Leipzig setzt man auf die Warn-App „Nina“.

Quelle: dpa

Leipzig. Das seit dem Amoklauf in München bundesweit bekannte Warninformationssystem „Katwarn“ ist in Leipzig, wie auch im gesamten Freistaat Sachsen, nicht verfügbar. Und auch in Zukunft soll es in der Messestadt keine Rolle spielen, wie die städtische Branddirektion gestern auf LVZ-Anfrage klarstellte. „Die Stadt Leipzig beabsichtigt keine Einbindung in das Warnsystem „Katwarn“, so die Behörde.

Während bundesweit in mehr als 65 Städten und Landkreisen die Behörden, Feuerwehren oder Unwetterzentralen die Bevölkerung per „Katwarn“ direkt vor Gefahrenlagen warnen, geht Leipzig einen anderen Weg. „Hier soll die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelte Warn-App „Nina“ Anwendung finden“, so die Branddirektion. Im Freistaat stehen demnach gegenwärtig zwei Plätze für Eingaben von Warnmeldungen zur Verfügung: im Führungs-und Lagezentrum des sächsischen Innenministeriums sowie in der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) Hoyerswerda. „Derzeit wird geklärt, unter welchen Rahmenbedingungen die Leipziger IRLS im Bedarfsfall ihre Informationen an eine der beiden Eingabestellen übermitteln muss“, teilte die Behörde mit. „Ferner soll mit ein einem Test geprüft werden, ob nicht in Leipzig auch eine solche Eingabestelle eingerichtet werden kann.“ Sobald „Nina“ einsatzbereit ist, werden die Leipziger dazu über die Medien informiert, versicherte die Branddirektion.

Gegenwärtig werde die Bevölkerung über Rundfunk, die Tonrufsäulen von Leipziger Verkehrsbetrieben und Deutscher Bahn sowie bei Bedarf mit mobilen Warnmitteln gewarnt. Dies sei im Sonderschutzplan „Warnung“ so vorgesehen. Zudem arbeite die Branddirektion eng mit dem Referat Kommunikation im Rathaus zusammen. Die Kommunikationsabteilung begleite im Verwaltungsstab der Stadt den Stabsbereich „Bürgerinformation und Medienarbeit“, der auch den Bereich Social Media betreut. „Die Branddirektion und das Referat Kommunikation haben die Planungen zur Warnung über Internet auf www.leipzig.de abgeschlossen, die nach Schaffung der technischen Voraussetzungen noch 2016 Anwendung finden sollen“, heißt es aus dem Rathaus.

Von Frank Döring

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Leipzig
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