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Lokales Wasser marsch! Am Wochenende feiert Leipzig zum zehnten Mal das Wasserfest
Leipzig Lokales Wasser marsch! Am Wochenende feiert Leipzig zum zehnten Mal das Wasserfest
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15:14 19.08.2010
Beim Pappbootrennen müssen die Teilnehmer mit ihren selbstgebastelten Booten den Wildwasserkanal bezwingen. Quelle: PR
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Leipzig

Wer sich zum Bootsbauer berufen fühlt, kann sein Talent beim Pappbootrennen am Sonntag unter Beweis stellen. Im Kanupark am Markkleeberger See bekommen die Teams nichts als Pappe und Klebeband und müssen damit ein Boot basteln. Keine leichte Aufgabe, zumal den Teilnehmern sicher auch daran gelegen ist, trockenen Fußes durch den Wildwasserkanal zu kommen. Dort werden die Boote nämlich auf ihre Fahrtüchtigkeit hin getestet.

Bei der Bootsparade geht es ebenfalls um selbstgebaute Boote, allerdings sind hier der Kreativität nicht durch Pappe und Klebeband Grenzen gesetzt. Am Samstag um 12.30 Uhr wird im Stadtteilpark Plagwitz das schönste Gefährt gekürt. Vorjahressieger Trabbi Schorsch wird versuchen, seinen Titel zu verteidigen. „Im vergangenen Jahr waren 108 Boote am Start. Wir hoffen die Marke in diesem Jahr noch zu knacken“, sagt Kristin Mannteufel, Pressesprecherin des Wasserfests.

Wer eher auf Muskelkraft als auf Kreativität setzt, kann sich am Samstag im Lindenauer Hafen bei der Wasserolympiade in mehreren feuchten Disziplinen messen; zum Beispiel im Luftmatratzen-Paddeln und Gummiboot-Polo.

Der starke Regen der vergangenen 14 Tage bleibt für das Fest nicht folgenlos. Die Wasserstände von Weißer Elster und Pleiße sind stark angestiegen. Es mussten einige Routenänderungen vorgenommen werden, aber alle Programmpunkte finden statt. Die Bootsparade startet wie geplant am Stadtteilpark Plagwitz, verläuft dann aber nur über den Karl-Heine-Kanal.

Das Gladiatorenrennen fällt sprichwörtlich ins Wasser. Ersatzweise messen sich die Zehner-Teams an Land im Tauziehen. Eine weitere Änderung gibt es für das Beachvolleyballturnier in der Schladitzer Bucht. Es findet nur am Sonntag ab 9 Uhr statt. Der Bootsverleih zum Wasserfest fällt dieses Jahr aus.

Einmal im Jahr wird die Elster von tausenden gelben Enten heimgesucht. (Archivbild) Quelle: André Kempner

Beim Entenrennen am Sonntag um 11 Uhr wird die Weiße Elster wieder von tausenden gelber Plastikvögel bevölkert werden. Für drei Euro kann jeder eine Ente adoptieren und bei ihrem Rennen gegen die Gummikollegen mitfiebern. Die Besitzer der 50 schnellsten Enten bekommen gegen 13 Uhr einen Preis überreicht. Die Gewinner werden auf der Homepage des Wasserfestes und des Wasser-Stadt-Leipzig e.V. sowie auf Tafeln an der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park bekannt gegeben. Wegen der angestiegenen Wasserpegel wird auch das Entenrennen verlegt. Start ist in diesem Jahr der Rennbahnsteg, Zieleinlauf ist an der Sachsenbrücke.

Eine Neuheit ist in diesem Jahr das Musiknachwuchsprojekt „Wellen machen“. Im Frühjahr haben die Organisatoren fünf junge Bands ausgewählt, die bei der Ur-Krostitzer Hafenparty am Samstagabend im Lindenauer Hafen auftreten werden.

Die „Wasser-Classics“, die 2009 zum ersten Mal eingeführt wurden, müssen in diesem Jahr ausfallen. Für das klassische Musikprogramm wurde damals der verfallene Gerhardsche Pavillon im Clara-Zetkin-Park neu belebt. In diesem Jahr ist das aus bautechnischen Gründen nicht möglich. Bis 2011 soll der Pavillon jedoch saniert und wieder bespielbar sein.

Nicht überall in Leipzig dreht sich alles ums Wasser. In Grünau findet vom 19. bis 22. August das Schönauer Parkfest mit Tanz, Musik und Mitmachaktionen statt. Für alle, die gerne auf beiden Festen dabei sein möchten, verkehrt am Samstag und Sonntag ein Shuttlebus zwischen Lindenauer Hafen, Schönauer Park, Klingerweg und dem Stadtteilpark Plagwitz.

Nora Ernst

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