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Lokales Wasserspiellandschaft für die Schönefelder nach zwei Jahren Umbau fertig
Leipzig Lokales Wasserspiellandschaft für die Schönefelder nach zwei Jahren Umbau fertig
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23:59 21.04.2014
Blickt optimistisch aufs neu gestaltete Sommerbad Schönefeld: Joachim Helwing, der Chef der Sportbäder GmbH. Quelle: André Kempner

Noch sind die Restarbeiten an der Volbedingstraße im vollen Gange. Das 50-Meter-Schwimmerbecken sowie der Sprungturm sind aber längst Geschichte. An dieser Stelle erhebt sich jetzt eine Wasserspiellandschaft, die sich besonders an Familien mit kleineren Kindern richtet. Die Mütter und Väter können es sich künftig unter einer Pergola gemütlich machen, haben das Planschbecken samt Wasserspielplatz im Blick. Die Sonnensegel, die den Knirpsen Schatten spenden sollen, fehlen zwar noch. Der Spielplatz samt Piratenschiff ist aber fertig, daneben wartet ein neu angelegter und aus Hochwasserschutzvorsorge höher gelegter Beachvolleyballplatz auf Sportler. Der ehemalige Aufsichtsturm ist ebenfalls erneuert, kann künftig beispielsweise für Kindergeburtstage gemietet werden. "Wir wollen ein Angebot schaffen, das sich deutlich von dem der Seen abhebt", sagt Joachim Helwing, Geschäftsführer der Sportbäder Leipzig GmbH. Und das für das kommunale Unternehmen wirtschaftlich zu betreiben ist. Deshalb wurde das Bad verkleinert, die Gesamtfläche von 42 000 Quadratmetern auf 34 000 Quadratmetern verringert. Ein Teil der ehemaligen Liegefläche ist abgetrennt, wird der Natur überlassen. Und "Kostenfresser" wie das große Schwimmbecken sind weg, was im Vorfeld bei einigen Schönefeldern allerdings für viel Unmut gesorgt hat (die LVZ berichtete). Vorbild für den Umbau zum Familienbad war das Schreberbad im Zentrum, das sich in den Vorjahren zum Publikumsmagneten entwickelte.

Ein Renner wird sicherlich auch die neue große Rutsche sein, die ins alte, inzwischen ausgebesserte Erlebnisbecken führt. So mussten vor allem die durch Frost geschädigten Beckenränder ersetzt werden. Schwimmmeister Heiner Fritz und seine Kollegen haben das Bassin gründlich gereinigt und in den letzten Tagen mehr als 130 Eimer Schlamm entfernt. Für Schwimmer gibt es zwei separate 20-Meter-Bahnen, die gekennzeichnet und abgegrenzt sind. "Damit halten wir unser im Stadtbezirksbeirat gegebenes Versprechen ein", betont Geschäftsführer Helwing.

Saniert sind auch die Filteranlagen, von denen nur noch zwei betrieben werden, sowie der inzwischen farbenfrohe Umkleidetrakt. Von außen kommt noch ein großflächiges Graffito dran.

Die Sportbäder GmbH hat für den Umbau 1,25 Millionen Euro investiert, hauptsächlich über Kredite. "Es ist etwas teurer geworden, da Preise gestiegen sind. Außerdem hat uns das Hochwasser im Juni 2013 zu schaffen gemacht. Unser Areal war nicht betroffen, aber einige der beteiligten Firmen", erläutert Helwing. Offiziell fällt der Startschuss für die Freibadsaison am 17. Mai. "Wenn es sehr warm wird, öffnen wir das Schreberbad schon früher." Die anderen Bäder nicht. In Kleinzschocher müssen sich die Fans des abkühlenden Nass' ohnehin gedulden. Dort wird das Becken repariert - was wahrscheinlich bis Ende Juni dauert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.04.2014

Orbeck, Mathias

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