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Lokales Wechselhaftes Wetter: Auf Leipzig kommen Sturmböen und Regen zu
Leipzig Lokales Wechselhaftes Wetter: Auf Leipzig kommen Sturmböen und Regen zu
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13:26 21.02.2017
In den nächsten Tagen werden die Leipziger öfter ihre Regenschirme rausholen müssen - und aufpassen, dass der Wind diese nicht wegweht. Quelle: Leipzigreport
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Leipzig

Die Messestädter sollten die Sonnenstrahlen am Dienstag noch genießen, es könnten für einige Tage die letzten sein. Auf Leipzig kommen – zumindest was das Wetter angeht – graue Tage mit Regen und Sturm zu. „Uns erwartet eine sehr wechselhafte und unbeständige Woche“, prognostiziert Manuel Voigt vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Laut ihm bleibt es am Dienstag noch weitestgehend freundlich in der Pleißestadt. Vor allem in der zweiten Nachthälfte kommt es aber zu Niederschlag. „Der kann dann aber durchaus auch länger anhalten“, so DWD-Experte Voigt.

Zwar bleiben die Temperaturen am Mittwoch und Donnerstag tagsüber noch bei zehn bis zwölf Grad, gleichzeitig werden für die zweite Wochenhälfte Sturmböen mit einer Windstärke von bis zu 85 Stundenkilometern erwartet. „Das hat dann schon richtig herbstlichen Charakter“, so Voigt. Am Freitag sind dann auch die Temperaturen mit rund fünf Grad nicht mehr frühlingshaft. Nachts kann es zudem wieder Frost geben. Mit Blick auf den Wind kommen Leipzig und das Umland aber wohl noch glimpflich davon, in Teilen Westdeutschlands wird dagegen Orkan erwartet.

Hochwasser in Ostsachsen

Wechselhaft bleibt es allerdings auch am Wochenende. Besucher des Karnevalsumzugs am Sonntag in der Leipziger Innenstadt sollten sich auf zwischenzeitlichen Regen und Wind einstellen und am besten einfach warmschunkeln. Auch der meteorologische Frühlingsanfang am 1. März geht laut DWD wohl eher im Wechsel aus Nässe und Wind unter. Ein bisschen Hoffnung macht Manuel Voigt aber: „Ab nächster Woche kann es zumindest wieder über zehn Grad warm werden. Auch die Sonne lässt sich zwischendurch mal blicken.“

Angesichts wärmerer Temperaturen vor allem noch bis diesen Freitag erwartet der Wetterexperte übrigens keine markanten Hochwasser für die Region Leipzig. Zwar könnten die Pegel angesichts starker Niederschläge und Schneeschmelze im Mittelgebirge steigen, aber: „Wirkliche Hochwassergefahr sehe ich aktuell nicht. Und wenn, dann eher an kleinen Flüssen.“ Zumindest für die Spree, die Lausitzer Neiße und die Nebenflüsse der Oberen Elbe in Ostsachsen meldete das Landesumweltamt am Dienstag Hochwasser-Alarmstufe 1. Auch aus Döbeln wurden ansteigende Pegel gemeldet.

luc

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