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Lokales Weihnachtsbäume werden in Leipzig häufig illegal entsorgt
Leipzig Lokales Weihnachtsbäume werden in Leipzig häufig illegal entsorgt
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16:02 06.01.2016
Zahlreiche Weihnachtsbäume in Leipzig werden nach wie vor illegal abgelegt. Quelle: Kempner
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Leipzig

Trotz zahlreicher Möglichkeiten, seinen abgeputzten Weihnachtsbaum nach dem Fest zu entsorgen, werden jedes Jahr zahlreiche Bäume im Leipziger Stadtgebiet wild abgelegt. „Das kommt leider nach wie vor sehr oft vor“, berichtet Ute Brückner, Pressesprecherin der Stadtreinigung.

Rund 200 offizielle Stellen

Dabei hält die Stadt Leipzig fast 200 offizielle Ablagestellen für ausgediente Weihnachtsbäume vor – zusätzlich zu den Wertstoffhöfen, auf denen die Bäume bis einschließlich 31. Januar auch ohne Wertmarken für Gartenabfälle abgegeben werden können. Stattdessen tun sich erfahrungsgemäß in der Zeit nach Weihnachten laut Brückner rund 15 bis 20 Flächen auf, die für eine unerlaubte Entsorgung genutzt werden. Schätzungen zufolge dürften so jedes Jahr mehrere hundert Bäume zusammenkommen, die zusätzlich von der Stadtreinigung beseitigt werden müssen.

„Viele Leute informieren sich offenbar nicht über die aktuelle Situation“, vermutet Ute Brückner. Stattdessen gelte oftmals der Grundsatz: Wo man in der Vergangenheit seinen Baum ablegen durfte, müsse sich auch im aktuellen Jahr eine Ablagestelle befinden. Und so erhalte man jedes Jahr Beschwerden von Anwohnern, vor deren Türen sich plötzlich Weihnachtsbäume fänden.

Illegale Entsorgung kann teuer werden

Die unerlaubte Entsorgung sorgt nicht nur für teilweise erheblichen Mehraufwand und gestiegene Kosten bei der Beseitigung der Sammelplätze – die Stadt muss spätestens dann einschreiten, wenn öffentlicher Verkehrsraum von der Ablagerung betroffen ist. Sie kann im Zweifel auch teuer für die Verursacher werden. Denn bei dem vermeintlichen Kavaliersdelikt handelt es sich um illegale Abfallentsorgung und damit eine Ordnungswidrigkeit. Die wird mit einem Bußgeld belegt. „Das sind alles Kosten, die nicht sein müssten – weder für die Stadtreinigung noch für die Bürger“, betont Ute Brückner.

Von bfi

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