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Lokales Weihnachtsmarkt in Leipzig 2017 fast eine Woche kürzer
Leipzig Lokales Weihnachtsmarkt in Leipzig 2017 fast eine Woche kürzer
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12:43 28.12.2016
Gedränge auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt: Nächstes Jahr ist er fast eine Woche kürzer.  Quelle: Andre Kempner
Leipzig

 Kürzer die Glocken nie klingen: Der Leipziger Weihnachtsmarkt macht 2017 eine Schrumpfkur. Mit 26 Tagen bleiben dann sechs Tage weniger Zeit zum Glühweintrinken, Kräppelchenessen, Bummeln und Einkaufen. An den 32 Tagen kamen in diesem Jahr nach Angaben des Marktamtes rund 2,2 Millionen Besucher. Dieser Spitzenwert wird im kommenden Jahr wohl nicht überboten werden.

Der Grund ist simpel: Der Weihnachtsmarkt startet in der Messestadt traditionell am Dienstag nach dem Totensonntag, welcher 2017 besonders spät ins Jahr fällt. Wie es aus dem Marktamt heißt, findet ein vorgezogener Start sowie eine Verlängerung bis nach Weihnachten in Leipzig aktuell keine Mehrheit. Daher startet der Weihnachtsmarkt erst am 28. November und endet am 23. Dezember. Zum Vergleich: In diesem Jahr wurden die Lichter an der 23 Meter hohen Fichte vor dem Alten Rathaus bereits am 22. November eingeschaltet. Die Stände auf dem Augustusplatz, Nikolaikirchhof und in den Straßen der City schließen bereits einen Tag früher. (Interaktive Karte: Diese Weihnachtsmärkte haben auch nach Weihnachten noch geöffnet

Seit Dienstagabend leuchtet der Christbaum auf dem Markt wieder. Der Leipziger Weihnachtsmarkt 2016 ist eröffnet.

60.000 Glühweintassen wechselten den Besitzer

Mit 2,2 Millionen Besuchern, rund einer Million ausgeschenkten Glühweinen, und 500.000 verkauften Bratwürsten, 15 Tonnen Fisch, zehn Tonnen gebratenen Mandeln sowie sieben Tonnen Kräppelchen, Waffeln und anderem Schmalzgebäck wurden die Werte des Vorjahres laut Marktamtschef Walter Ebert deutlich überboten. Vor allem die RB-Heimspiele, der Besuch der Coca-Cola-Weihnachtstour und die Erzgebirgische Bergparade sorgten für großes Gedränge zwischen den rund 300 Ständen. Laut Befragungen besucht jeder Leipziger im Schnitt vier Mal den Weihnachtsmarkt.

Ausreichend vorhanden waren in diesem Jahr die als Souvenir beliebten Glühweintassen in neuem mattgrauen Design. 60.000 Stück nahmen die Besucher davon mit nach Hause. Da vorsorglich von 55.000 auf 100.000 produzierte Exemplare aufgestockt wurde, kam es in diesem Jahr – anders als 2015 – nicht mehr zu Engpässen. Von der 10.000 Mal vorhandenen Kinder-Sandmann-Tasse blieben aber nur wenige Exemplare übrig. Auch 2017 dürfen die Leipziger wieder in einem Online-Voting über ein neues Design abstimmen. Dieses startet voraussichtlich im Februar, so das Marktamt.

„Glück auf, der Steiger kommt!“, hieß es am Sonnabend in der Leipziger Innenstadt: Die traditionell im Rahmen des Weihnachtsmarktes stattfindende Große Bergparade ist am Nachmittag über die Goethe- und Ritterstraße durch die City bis zum Richard-Wagner-Platz gezogen.

Augustusplatz verwandelt sich ab Januar in Winterlandschaft

Auf dem Augustusplatz geht das winterliche Treiben vom 13. Januar bis zum 5. März in eine neue Runde. Bei der Premiere des „Leipziger Eistraums“ verwandelt sich der fast 1000 Quadratmeter große Brunnen vor der Oper in eine Eislauffläche. Auch rund um die Schlittschuhbahn soll es eine Menge Winterzauber geben – zwei Eisstockbahnen, ein 55 Meter hohes Riesenrad mit geschlossenen Gondeln, weiße Pagoden-Zelte und ein Party-Alpenblockhaus mit Platz für 200 Besucher.

Von Robert Nößler

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