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Lokales Welle der Hilfsbereitschaft für Leipziger Familienvater mit vier kleinen Kindern
Leipzig Lokales Welle der Hilfsbereitschaft für Leipziger Familienvater mit vier kleinen Kindern
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08:00 07.02.2017
Sven Sziedat und sein kleines, munteres Quartett.   Quelle: André Kempner
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Leipzig

Eine große Welle der Hilfsbereitschaft erreichte übers Wochenende die Familie von Sven Sziedat: Die LVZ hatte über den 40-jährigen Leipziger berichtet, der sich nach dem Tod seiner Ehefrau um die Zukunft seiner zwei, drei, fünf und sechs Jahre alten Kinder sorgt. Wobei es Sziedat, der nun auf Jahre erstmal nicht berufstätig sein kann und zwangsläufig Hartz-IV beantragen musste, weniger um Essen und Kleidung ging als um Dinge, die darüber hinaus zum gesunden, glücklichen Aufwachsen lebenstüchtiger, kleiner Menschen ging.

„Es ist unfassbar, wie viel Hilfsbereitschaft von so viel tollen Leuten uns per Anruf, E-Mails, SMS- und WhatsApp erreichte. Sogar von zwei früheren Leipzigern aus London und Australien“, so Sziedats Schwager Lars Lingenfelder am Montag. „Ältere Leute signalisierten, sich mal ab und an der Kinder anzunehmen und etwas mit ihnen zu unternehmen. Manche boten Fahrdienste an. Ein Rechtsanwalt wäre bereit, kostenlos in Rentensachen zu helfen. Jemand möchte Sven und den Kindern mal einen kleinen Urlaub ermöglichen. Ein Sportclub, ein Modehaus und Sozialarbeiter wollen versuchen, ihn künftig zu unterstützen. Manche schrieben auch berührende Zeilen oder gaben uns nützliche Tipps.
Bitte, sagen Sie schon jetzt all diesen LVZ-Lesern ein riesiges Dankeschön – wir werden uns bei allen melden“, versprach Lingenfelder. Und bat gleichzeitig um etwas Geduld, denn diese Woche hat die Familie erst einmal einen schweren Tag: Morgen wird Sziedats Ehefrau Claudia, Lingenfelds Schwester, beerdigt. Und danach, wenn der Alltag alle wieder einholt, gilt es den zu organisieren – samt aller freundlichen Hilfen, die es dazu garantiert brauchen wird.

Von A.Rau.

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