Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Weniger „Knöllchen“ in Dresden und Leipzig - Chemnitz setzt auf mehr Blitzer
Leipzig Lokales Weniger „Knöllchen“ in Dresden und Leipzig - Chemnitz setzt auf mehr Blitzer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:02 12.10.2013
Die meisten Knöllchen in Leipzig mussten für zu schnelles Fahren vergeben werden. Quelle: Volkmar Heinz
Anzeige
Leipzig

In Dresden und Leipzig wurden im vergangenen Jahr weniger Verwarn- und Bußgelder verhängt als 2011, wie eine dpa-Umfrage ergab. Lediglich in Chemnitz wurde dadurch mehr Geld eingenommen. In Dresden war ein Rückgang von 8,5 auf 8,0 Millionen Euro zu verzeichnen, in Leipzig wurden nach gut 10,8 Millionen 2011 im vergangenen Jahr 10,7 Millionen Euro von Verkehrssündern kassiert. In Chemnitz stiegen die Einnahmen dagegen von 5,57 Millionen auf fast 5,76 Millionen Euro.

In Chemnitz gab es 2011 rund 218 000 Verstöße gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen, Parkverbote und andere Regeln. 2012 waren es nahezu 230 000, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Insbesondere die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen stieg an; von 106 587 auf 119 079. Die Zahl der Falschparker ging hingegen von 93 000 auf rund 91 400 zurück.

Die Raser in Chemnitz müssen sich darauf einstellen, dass sie den Ordnungshütern demnächst noch öfter ins Netz gehen: In diesem Jahr wurde ein Blitzer - im Amtsjargon „stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage“ - neu aufgebaut, im nächsten Jahr kommt ein weiterer hinzu.

Leipzig will mehr Politessen einstellen

Auch in Leipzig waren es die Geschwindigkeitsfanatiker, die am häufigsten auffielen. Allerdings ist es nach Angaben der Stadtverwaltung nicht geplant, durch weitere Blitzeranlagen in diesem Bereich zusätzliche Einnahmen zu generieren. Auch in Dresden heißt es dazu, dass es in dieser Richtung keine Planungen gibt. Vielmehr wird darauf verwiesen, dass Einnahmen immer nur ein ’Nebeneffekt’ und nicht das Ziel des Einsatzes von Mitarbeitern“ oder der „Installation von Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen seien.

Falschparker in Leipzig können dagegen zukünftig durchaus mit strengeren Kontrollen rechnen: Sollte der Haushaltsplan der Kommune und der darin enthaltene Stellenplan vom Stadtrat bestätigt werden, könnten zusätzliche Politessen eingestellt werden. Als Mitarbeiter des Ordnungsamtes müssten diese sich auch um die Einhaltung des Leinenzwangs für Hunde kümmern. Während im Jahr 2010 noch 330 Verstöße gegen diese Vorschrift festgestellt wurden, waren es zum Stichtag 31. August in diesem Jahr 154.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Lehmanns können leider nur etwas dezimiert fürs LVZ-Foto posieren. Vater Uwe (50) weilt zur Kur. Der älteste Sohn Maik ist 29, hat sich längst in die eigene Häuslichkeit aufgemacht.

12.10.2013

Zum Welt-Mädchentag hat das Kinderhilfswerks Plan am Freitagabend mit einer Aktion auf die Situation von Mädchen in Entwicklungsländern aufmerksam gemacht. Wahrzeichen wie der Berliner Funkturm, der Hamburger Michel oder der Düsseldorfer Rheinturm erstrahlten in Pink.

11.10.2013

Die Erweiterung des Straßenbahnnetzes im Leipziger Südosten soll öffentlich diskutiert werden. Dazu wollen die Stadt und Verkehrsbetriebe die neun Varianten einer möglichen Trassenführung während eines Bürgerforums präsentieren.

11.10.2013
Anzeige