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Lokales Wetterausblick: Weiterhin wechselhaft in Leipzig – Hoffnung an der Ägäis
Leipzig Lokales Wetterausblick: Weiterhin wechselhaft in Leipzig – Hoffnung an der Ägäis
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13:36 14.06.2016
Noch braucht es eher keinen Sonnenschutz am Balkon. Aber vielleicht bald. (Archivfoto)  Quelle: LVZ-Archiv
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Leipzig

 Der Sommer kommt noch nicht so richtig in die Gänge. Das Quecksilber schafft es kaum über 20 Grad, Regenwolken gehören zur Tagesordnung, mitunter ziehen sogar Gewitter auf. Das wird auch in den kommenden Tagen nicht anders werden, echtes Sommergefühl lässt noch auf sich warten. Der Grund ist vergleichsweise simpel: Es fehlt ein stattliches Hochdruckgebiet.

Aktuell bestimmen ein sogenannter Höhentrog über den Britischen Inseln und eine Tiefdruckrinne von England bis zum Schwarzen Meer die hiesige Wetterlage, erklärte Jens Oehmichen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag gegenüber LVZ.de Aus südwestlicher Richtung gelangt dadurch viel feuchte Luft nach Mitteleuropa, während es in der höheren Luftschichten noch vergleichsweise kalt ist. „Da ändert sich gerade nicht viel“, sagte der DWD-Experte.

Donnerstag wirds besser - Warnung vor Starkregen

Dadurch bleibt die Regengefahr hoch, kann es auch immer wieder zu Gewittern kommen – die oftmals aber auch an Leipzig vorbeiziehen. Je nachdem, wie stark Wolkenverhangen der Himmel ist, pendeln die Temperaturhöchstwerte in den kommenden Tagen zwischen 20 und 25 Grad. „Am besten wird wohl noch der Donnerstag werden, hier können es bis zu 24 Grad werden“, sagte Oehmichen. Danach drohen aber auch wieder Gewitter, kann es örtlich zu Starkregen kommen. Das Portal wetter.net warnt sogar vor erheblichen Überschwemmungen. In Richtung Wochenende kühlt es dann wieder leicht ab, müsse vor allem am Nachmittag mit Nässe gerechnet werden.

Auch danach ist noch keine Versommerlichung des allgemeinen Gemütszustands in Sicht. Allzu miesepetrig sollte die aktuelle Wetterlage aber auch nicht beurteilt werden. „So kalt ist es ja auch nicht, zum Paddeln oder Radfahren ist es doch perfekt“, sagte Oehmichen. Leichte Hoffnung für ausgiebiges Sonnenbaden keimt zudem aus Richtung Griechenland und Türkei. Dort hat sich laut Oehmichen ein kleines Hochdruckgebiet gebildet. „Das könnte sich auch ausweiten“, so der Wettermann. Das würde bestenfalls auch warme Luft von der Ägäis nach Mitteleuropa führen. Im Institut für Meteorologie der FU Berlin hält man auch schon den passenden Namen parat. Wir sagen: „Wolfgang, bring uns den Sommer!“

Von mpu

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