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Lokales Wieder drei Tage Teddybär-Krankenhaus im Studienzentrum
Leipzig Lokales Wieder drei Tage Teddybär-Krankenhaus im Studienzentrum
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00:17 09.07.2016
So wie hier im Vorjahr Student Konrad Didt mit den Kindern der Kita Waldwichtel aus Steinbach im Teddy-OP „operierte, soll es auch diesmal wieder im Teddybär-Krankenhaus zur Sache gehen. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Vom 12. bis 14. Juli hat in Leipzig wieder das Teddybär-Krankenhaus im Studienzentrum Liebigstraße 27 auf. „Über die drei Tage verteilt erwarten wir 500 Kita-Kinder aus Leipzig und Umgebung“, sagt Anna Schmidt. Sie ist Medizinstudentin im achten Semester an der Universität Leipzig und organisiert mit Kommilitonen dieses ehrenamtliche Projekt für Kinder in diesem Jahr.

„Auf mehreren Stationen haben die Mädchen und Jungen dabei wieder die Möglichkeit, spielerisch mehr über den menschlichen Organismus und das Thema Gesundheit zu lernen“, sagt sie. Los gehe es mit einem Besuch bei den Teddy-Ärzten. Das eigene Kuscheltier werde da zusammen mit einem Medizinstudenten untersucht und behandelt. Anschließend wird für den kleinen Plüschkerl ein Rezept erarbeitet, das in einer Apotheke eingelöst werden kann. Auch ein Teddy-OP wird laut Schmidt besichtigt, in dem der Ablauf einer Operation szenisch nachgestellt wird – wobei die Operateure in originaler Dienstkleidung stecken.

Über die wichtigsten Organe des Menschen und ihre Funktionen erfahren die Knirpse unterdessen etwas, wenn sie den großen „Organteddy“ inspizieren. „Und auf einer Zahnarztstation werden wir mit den Kindern über das richtige Zähneputzen sowie gesunde Ernährung reden“, so Schmidt. Überdies dürfe ein Rettungswagen ausgekundschaftet werden.

Anliegen des Teddybär-Krankenhauses generell sei es, den Steppkes einmal den Ablauf eines Arztbesuches beziehungsweise eines Klinikaufenthaltes näher zu bringen und dadurch auch Ängste davor zu mildern. „Das aus Skandinavien stammende Konzept ermöglicht Kindern in Rahmen des Rollenspieles einen Termin beim Arzt aus einer Beobachterrolle zu erleben, die je nach Wunsch des Kindes, ein aktives Eingreifen ermöglicht“, weiß Schmidt. Inzwischen gebe es das Projekt an fast allen Medizin-Fakultäten in Deutschland in unterschiedlichen Varianten.

In Leipzig wurde das Teddybär-Krankenhaus Mitte der neunziger Jahre von hiesigen Medizinstudenten initiiert und kooperiert derzeit laut Schmidt mit über 40 Kindergärten im Raum Leipzig. Abgesehen von den jetzt bereits angemeldeten Kita-Gruppen für diese improvisierte „Spezialklinik“, die 2016 ihre fünfte Neuauflage erlebt, erhalten natürlich auch diesmal wieder alle anderen Kinder, die zwischen vier und sieben Jahre alt sind, die Gelegenheit, mit ihren Eltern in der Teddy-Klinik vorbeizuschauen: am 13. Juli zwischen 15 und 18 Uhr. Freilich mit ihrem Lieblingskuscheltier! Der Besuch ist kostenfrei.

Näheres unter www.sturamed-leipzig.de/partner/teddybaerkrankenhaus/

Von Angelika Raulien

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