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Lokales „Wiedereröffnung des Schönefelder Ratskellers 2018 wäre ein gutes Ziel“
Leipzig Lokales „Wiedereröffnung des Schönefelder Ratskellers 2018 wäre ein gutes Ziel“
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00:18 24.07.2016
Das Rathaus von Schönefeld soll wieder ein Ort der Gastlichkeit werden. Quelle: Foto: André Kempner
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Leipzig


„Das Projekt befindet sich in der Endphase“, verlautet aus dem Baudezernat von Bürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos). Es startete im Oktober vergangenen Jahres. Dem vorausgegangen war eine Besichtigung der Ratskeller in Schönefeld und Wahren durch Vertreter der Stadtverwaltung, der IHK, des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) sowie durch Stadträte und Stadtbezirksbeiräte. „Die Stadtverwaltung sagte zu, mit Unterstützung von IHK und Dehoga dafür zu sorgen, dass für beide Objekte Konzepte zur Wiederbelebung der gastronomischen Nutzung erstellt werden“, erinnert sich der Schönefelder Stadtrat Ansbert Maciejewski (CDU). Er setzt sich seit Jahren für den Schönefelder Ratskeller ein und brachte das Thema auch in die Ratsversammlung.

Man einigte sich schließlich darauf, zunächst nur das Projekt in Schönefeld anzugehen, weil die Entwicklung des Wahrener Ratskellers aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und hoher Kosten sich doch als viel schwieriger herausgestellt hatte. Das Amt für Gebäudemanagement stellte den Studenten die erforderlichen Unterlagen und Informationen zur Verfügung – angefangen von den Grundrissplänen über die baulichen, technischen und Denkmalschutzanforderungen bis hin zu einer möglichen städtischen Kostenbeteiligung zur Herrichtung der Räumlichkeiten. „In dem erarbeiteten Marketingkonzept haben sich die Studenten auf die gutbürgerliche Küche spezialisiert“, heißt es im Baudezernat. Angedacht seien auch Stand-up-Comedy-Veranstaltungen und Vorlesungen. Die Präsentation des Marketingkonzepts soll auf einer Schulveranstaltung erfolgen. Das Stadtteilmanagement-Team in Schönefeld will an der Suche nach Betreibern des Lokals mitwirken.

„Wenn nach zehn Jahren der Ratskeller wieder geöffnet werden könnte“, sagt Maciejewski, „wäre das ein gutes Ziel.“ Das wäre im Jahr 2018. Der letzte Pächter war 2008 ausgezogen. Seitdem steht der Ratskeller leer. Inzwischen entwickelt sich das Umfeld positiv. Neue Häuser werden gebaut, in der Nachbarschaft entstand eine Seniorenwohnanlage, die Einwohnerzahl stieg im vorigen Jahr um fünf Prozent auf mehr als 21500 Menschen.

Eine gastronomische Nutzung des Schönefelder Ratskellers hatte die Stadt vor zwei Jahren noch ausgeschlossen. Denn obwohl sie erst kurz zuvor 1,9 Millionen Euro in die Trockenlegung des Gebäudes, in Brandschutz- und Sicherheitstechnik, Fassade und Aufzug investiert hatte, steckt im Mauerwerk noch Nässe. Der Prozess der Austrocknung, so Dubrau damals, werde „noch einige Jahre andauern“.

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Von Klaus Staeubert

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