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Lokales Wirtschaftsförderin aus Bremen soll nach Leipzig wechseln
Leipzig Lokales Wirtschaftsförderin aus Bremen soll nach Leipzig wechseln
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00:32 18.05.2018
Iris Geber Quelle: Foto: Walter Gerbracht
Leipzig

Die Stadt hat offenbar eine Nachfolgerin für den vakanten Chefposten im Amt für Wirtschaftsförderung gefunden. Nach LVZ-Informationen soll Iris Geber die Behörde künftig leiten. Die Diplomvolkswirtin arbeitet seit 2010 als Prokuristin bei der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und leitet dort die Abteilung Unternehmensservice und Vertrieb. Geber soll voraussichtlich im nächsten Monat vom Stadtrat gewählt werden. Derzeit stellt sie sich in den Fraktionen des vor. Das Rathaus wollte sich gestern wegen des laufenden Verfahrens nicht zu der Personalie äußern.

Der langjährige Leiter der Wirtschaftsförderung, Michael Schimansky, war Ende September 2017 in den Ruhestand gegangen. Seitdem ist der Posten vakant. Zur Nachbesetzung schrieb die Stadt die Stelle nicht nur aus, sondern setzte erstmals auch eine Personalberatungsagentur ein (die LVZ berichtete). Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning (SPD) hatten diesen Schritt mit der „Bedeutung des Amtes für die Stadt und ihren Wachstumsprozess“ begründet. 45 000 Euro stellte die Stadt für die Personalsuche zur Verfügung. Welcher Bewerber jedoch dem Stadtrat zur Wahl vorgeschlagen wird, sollte letztlich eine Personalauswahlkommission unter Vorsitz des Oberbürgermeisters, bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung und des Stadtrates, entscheiden. Insgesamt sollen 70 Bewerbungen auf die Stelle eingegangen sein. Die Kommission verständigte sich dem Vernehmen nach auf Iris Geber.

Die Stadt hatte angekündigt, künftig öfter externe Personalberater einzubinden. Gerade bei Stellen mit besonderen Fach- und Führungskompetenzen werde es schwieriger, geeignete Personen über einfache Stellenausschreibungen anzusprechen. Aktuell greift das Personalamt auf Headhunter auch bei der Wiederbesetzung der Chefposten im Amt für Bauordnung und Denkmalpflege, im Stadtplanungsamt sowie im Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung zurück. Kosten: 68 000 Euro.

Von Klaus Staeubert

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