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Lokales "Wollen das geilste Stadtmuseum werden" - Neue Dauerausstellung öffnet in Leipzig
Leipzig Lokales "Wollen das geilste Stadtmuseum werden" - Neue Dauerausstellung öffnet in Leipzig
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15:32 09.12.2011
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Leipzig von der Industrialisierung bis zur Gegenwart“. Dabei ist das Datum für den Start bewusst gewählt worden. Denn vor genau 100 Jahren, am 11.12.1911, gab es die erste Dauerausstellung des Museums.

„Wir wollen das geilste Stadtmuseum in Deutschland werden. Ich habe hier bewusst die Sprache meiner Söhne gewählt, weil sie die Sprache der Zielgruppe ist“, erklärt Direktor Volker Rodekamp.

Leipzig. Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig öffnet am Sonntag seine neue ständige Ausstellung im Alten Rathaus mit dem Titel „Moderne Zeiten. Leipzig von der Industrialisierung bis zur Gegenwart“. Dabei ist das Datum für den Start bewusst gewählt worden. Denn vor genau 100 Jahren, am 11.12.1911, gab es die erste Dauerausstellung des Museums.
Mit der neuen Ausstellung erfährt die in den vergangenen Jahren kontinuierlich erneuerte und erweiterte Präsentation zur Leipziger Stadtgeschichte ihren vorläufigen Abschluss. „Es ist hier gelungen, klassische mit aktuellen Ausstellungstechniken zu verbinden“, sagt Patricia Werner von der Geschäftsführung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. „Gezeigt und reflektiert werden die Leipziger Geschichte. Im Einzelnen geht es um die vielen Etiketten, die die Messestadt im Laufe seiner Geschichte angeheftet bekommen hat.“

Denn die Ausstellung teilt sich in zwei Bereiche, die sich ergänzen und aufeinander beziehen – aber auch eigenständig zu entdecken sind. Zum einen wird die Geschichte in acht Epochenräumen chronologisch erzählt. Darüber hinaus kann der Besucher die besagten Facetten, die die Stadt heute ausmachen, entdecken – als Stadt des Buches, des Sports oder der Musik- oder Buchstadt.

Dabei wird der Besucher über einen Tunnel in die Ausstellung geführt, wo ihn laut Rodekamp zusammengewürfelte Audio-Botschaften verwirren sollen. Die Auflösungen zu den Audios findet er schließlich in der Ausstellung.

Finanziert wurde die Ausstellung in Höhe von 300.000 Euro mit Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen.

aku

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