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Lokales World Dog Show mit allen 22 deutschen und sehr seltenen Hunderassen gestartet
Leipzig Lokales World Dog Show mit allen 22 deutschen und sehr seltenen Hunderassen gestartet
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23:15 09.11.2017
Nicht nur die Rasse Weimaraner, sondern auch Rottweiler und Leonberger wurden nach deutschen Orten benannt, lehrte die Eröffnungsfeier der World Dog Show. Quelle: Fotos: Christian Modla
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Leipzig

Das Gastgeberland brauchte sich nicht zu verstecken. Als Rafael de Santiago gestern Nachmittag die World Dog Show 2017 in Leipzig offiziell eröffnete, war der aus Puerto Rico stammende Präsident des kynologischen Weltverbandes FCI von einer bunten Hundeschar umgeben. Im großen Showring tummelten sich Vertreter aller 22 Hunderassen, die in Deutschland entstanden sind. Natürlich gehörte dazu der Deutsche Schäferhund, die weltweit am meisten verbreitete Rasse.

Der einst in Thüringen – nämlich in Apolda – gezüchtete Dobermann, Weimaraner, Rottweiler, Leonberger, Deutscher Boxer, die von Bismarck so verehrte Deutsche Dogge, Wolfsspitz und natürlich der Dackel säumten ebenfalls den Ring – bis die blaue FCI-Fahne majestätisch in die Höhe schwebte. Es sei ein schöner Zufall, dass die größte Hundemesse aller Zeiten auf den Tag genau 28 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer im deutschen Osten beginnt, merkte de Santiago weiter an.

Viele Besucher interessierten sich freilich besonders für jene Vierbeiner, die zu den Raritäten unter den fast 400 von der FCI anerkannten Rassen gehören. Etwa die niederländischen Koiker-Hunde, die mit ihren fröhlich wedelnden Ruten Enten in Fangfallen locken können, sagte Femke Ratingen aus Schweden, deren Koiker-Dame Qunack schon 31 Titel hatte, aber gestern erstmals Weltmeisterin wurde.

Andrang herrschte ebenfalls bei den 185 Industrieständen – so beim Leipziger Hundefutter-Hersteller Wolfsblut. 2010 als Internet-Start-up im Waldstraßenviertel entstanden, zähle die Marke heute zu den beliebtesten in Deutschland, erklärte Firmenchef Felix Becker, der mit seiner Wolfsblut-Stiftung Projekte für frei lebende Wölfe in Mitteleuropa unterstützt.

Von Jens Rometsch

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