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Lokales Zahl der Kita- und Hortplätze in Leipzig steigt – hoher Bedarf in Gohlis, Schleußig und im Süden
Leipzig Lokales Zahl der Kita- und Hortplätze in Leipzig steigt – hoher Bedarf in Gohlis, Schleußig und im Süden
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16:02 16.09.2011
Thomas Fabian (links) in der Kita “ Zwergenland “ in der Erich-Zeigner-Allee 77. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Insgesamt steige das Angebot in der Messestadt auf 24.462 Betreuungsoptionen für Krippen- und Kindergartenkinder und 14.436 im schulischen Hort, erklärte Fabian.

Möglich wird das durch Erweiterungsbauten in den Kitas in der Friedrichshafener Straße, in der Palmstraße und im Tiroler Weg, die noch bis Ende dieses Jahres fertig gestellt werden. Bis zum Jahreswechsel sollen zudem die von freien Trägern finanzierten Neubauten in der Prinz-Eugen-Straße, in der Raschwitzer Straße und in der Frohburger Straße bezugsfertig sein. Im kommenden Jahr werden außerdem in der Puschstraße, Paul-Gruner-Straße, Löhrstraße, Schulze-Delitzsch-Straße, Brandvorwerkstraße, Küchenholzallee, Josephstraße, Ahlfeldstraße und Hoepnerstraße neue Kindertagesstätten in freier Trägerschaft eröffnet. Dagegen verzögern sich andere Neubauten, wie der in der Karl-Liebknecht-Straße, über das Jahr 2012 hinaus, sagte Fabian. Zusammen mit den etwa 2361 prognostizierten Plätzen in der Kinder-Tagespflege könne der Bedarf in der Stadt trotzdem abgedeckt werden, hieß es.

Immer mehr Kinder in Leipzig – auch städtische Kita-Neubauten wieder im Gespräch

Der Bedarf an Betreuungsplätzen insgesamt steige seit 1997 kontinuierlich an. Etwa 21.500 Kinder lebten zur Jahrtausenwende in Leipzig – 2010 waren es bereits 10.000 mehr. Neben der Anzahl der Kinder vermehre sich prozentual auch die Zahl der Eltern, die überhaupt eine Kinderbetreuung wünschen, sagte Fabian. Als Gründe nannte er immer mehr alleinerziehende Müttern und Familien, in den beide Eltern arbeiten wollen.

Die Stadt geht deshalb davon aus, dass im kommenden Jahr 62 Prozent der Eltern einen Krippenplatz wünschen. Das sind gut drei Prozent mehr, als noch in diesem Jahr. Dreiviertel der Kinder sollen in Kitas unterkommen können, für den Rest stehen ausreichend Plätze bei Tagesmüttern oder –vätern bereit, hieß es. Im Kindergartenalter sei der Bedarf ohnehin schon sehr hoch. Gute 92 Prozent aller Eltern wünschen hier eine Betreuung in einer Kindertagesstätte – und sollen sie nach Angaben der Stadt auch definitiv bekommen.

Vor allem in der Südvorstadt und Connewitz, in Gohlis Nord und Gohlis Mitte sowie in Schleußig wohnen nach Angaben des Sozialbürgermeisters immer mehr Kinder. „Dort wollen wir der Entwicklung mit Neubauten Rechnung tragen“, erklärte Jugendamtsleiterin Heike Förster am Freitag. Aufgrund des hier tendenziell hohen Bedarfs will die Stadt trotz klammer Kassen vielleicht auch selbst noch tätig werden: „Ich bin momentan mit Finanzbürgermeister Bonew im Gespräch, ob nicht auch die Stadt noch neue Kitas bauen könnte“, erklärte Thomas Fabian.

Matthias Puppe

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