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Zahlt Leipzig eine Million Euro für den Katholikentag? Stadtrat vertagt Entscheidung

Zahlt Leipzig eine Million Euro für den Katholikentag? Stadtrat vertagt Entscheidung

Keine Entscheidung zur Finanzierung des 100. Katholikentages in Leipzig: Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde der Punkt von der Tagesordnung abgesetzt. "Im Laufe des Nachmittags haben sich zur Finanzierung erhebliche Informationsdefizite ergeben", so Unions-Fraktionschefin Ursula Grimm.

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Protestler verliehen ihrem Unmut gegenüber dem Stadtrat Ausdruck.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Schon im Vorfeld hatte das Ansinnen, dass die Kommune eine Million Euro beisteuern soll, öffentlich Kritik ausgelöst.

Auch hinter den Kulissen der Stadtratssitzung wurde im Laufe des Nachmittags in den Fraktionen gerungen, wie mit der Ratsvorlage des Oberbürgermeisters umzugehen sei. Sören Pellmann, Vorsitzender der Linksfraktion, hatte vor der Sitzung geäußert, dass er weder der einen Million Euro als Finanzspritze noch dem Änderungsantrag der Grünen zustimmen würde.

Die Grünen hatten 300.000 Euro für zumutbar befunden, stimmten aber schließlich passiv durch Enthaltung der Absetzung des Themas zu. "Sie hätten uns Stadträte eher in der Argumentation mitnehmen müssen, das können Sie jetzt über den Sommer nachholen", sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Krefft.

Im Klartext: Der Oberbürgermeister soll bis nach der Sommerpause aufschlüsseln, wofür die eine Million Euro, die die Stadt zur Ausrichtung der Großveranstaltung 2016 verwendet werden. Auch die Grünen betonten, dass sie grundsätzlich den Kirchentag gern in Leipzig sehen.

Die Linken stimmten schließlich gegen die Absetzung der Ratsvorlage. "Ich glaube nicht, dass da über den Sommer etwas wesentlich anderes aufgeschrieben wird", sagte William Grosser.

Die designierte Piraten-Stadtratskandidaten Ute Elisabeth Gabelmann hatte mit der Protest- und Kunstaktion "11. Gebot" gemeinsam mit der Giordano-Bruno-Stiftung gefordert, dass die Kirche grundsätzlich ihre Großereignisse ohne öffentliche Gelder auf die Beine stellen sollte.

In der City fragten die Piraten Passanten, was sie mit einer Million Euro in Leipzig verbessern würden. Am Mittwoch resümierte Gabelmann vor dem Stadtrat: "Das Thema Bildung war übermächtig. Von der Schließung von Fakultäten an der Uni über fehlende Kitas und sanierungsbedürftige Schulen wurde alles genannt. Das bewegt die Menschen."

Evelyn ter Vehn

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