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Lokales Zehn Kandidaten für Leipziger Immobilienpreis nominiert
Leipzig Lokales Zehn Kandidaten für Leipziger Immobilienpreis nominiert
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00:21 27.08.2017
Das Motel One gehört zu den zehn besten privaten Bauten in Leipzig. Quelle: Philipp Kirschner
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Leipzig

Beim zweiten Leipziger Immobilienpreis, den der Eigentümerverband Haus & Grund ausgelobt hat, steigt die Spannung. Zehn Bewerber kamen in die Endrunde, erklärt Verbandsgeschäftsführer Eric Lindner.

So wurden in der Kategorie Neubauten die Villa Heine in der Karl-Heine-Straße 10a (entworfen vom Leipziger Architekturbüro Baukomplex), die Villa Voss an der Wilhelm-Seyfferth-Straße 2 (Ingenieurbüro Stamm) sowie das Motel-One-Hotel in der Grimmaischen Straße 29 (RKW Architektur) nominiert. Im Bereich Denkmalschutz sind das Wohnensemble Salomonstift an der Oststraße 51-53 (W&V Architekten), die Villa und Remise in der Chopinstraße 28 (Architekturbüro Voigt) sowie die Villa Wille an der Naunhofer Straße 46 (RKW Architektur) preisverdächtig.

Sie zählen zu den besten privaten Bauten in Leipzig: die zehn Finalisten des Immobilienpreises.

In der Kategorie Bauen im Bestand schafften es die Häuser der Firma Limes Wohnbau am Täubchenweg 1/Rabensteinplatz 3 (Planer Jens-Uwe Göhlsch) sowie das Gohlis Carré der Instone Real Estate an der Virchowstraße (Homuth+Partner Architekten) ganz nach vorne. Und für den Sonderpreis wurden mit der Villa Platanus in der Gustav-Adolf-Straße 19b ein Projekt der Firma Hansa Real Estate (Planer Sisuplan und pmhLE GmbH) sowie das historische Fachwerkhaus an der Rittergutsstraße 11 (Planer Morgenstern Ingenieure) ausgewählt. Wie berichtet, erhielt das letztgenannte Kleinod am Eingang der Wendischen Höfe bereits eine Anerkennung beim Leipziger Denkmalpreis 2016.

Geschäftsführer Lindner zeigt sich mit der Beteiligung sehr zufrieden. Zwar habe es zur Erstauflage des Immobilienpreises vor zwei Jahren 30 Bewerbungen gegeben, diesmal nur 17. „Aber das ist nicht vergleichbar, weil wir beim ersten Anlauf 2015 alle Projekte privater Bauherren in Leipzig seit der deutschen Wiedervereinigung zugelassen hatten.“ Nun solle aus der Auszeichnung eine Tradition werden. Deshalb seien nur noch Einreichungen möglich gewesen, bei denen die wesentlichen Arbeiten oder die Fertigstellung in den letzten zwei Jahren stattfanden.

Wem die zehnköpfige Jury in jeder Kategorie die Krone aufsetzt, wird aber erst zur Preisverleihung am 14. September in der LVZ-Kuppelhalle verraten. Dazu hält Kai H. Warnecke, der neue Präsident von Haus & Grund Deutschland, eine Laudatio. Mit aktuell rund 2500 Mitgliedern zählt der Leipziger Ortsverband zu den größten im Osten der Republik. Als Trophäen hat der Industriedesigner Felix Monza vier Skulpturen angefertigt, die aus verschiedenen Materialien bestehen. „Material und Struktur leiten sich aus dem jeweiligen Thema der Preiskategorie ab“, sagt der 30-Jährige, der sein Atelier im Lindenauer Tapetenwerk hat.

Monza studierte an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle, hat mehrere Jahre in Berlin und Los Angeles gearbeitet, bevor er sich 2016 für Leipzig entschied. Hier baut er mit mitteldeutschen Zulieferern einen Produktionsstandort für ein von ihm entworfenes Leuchtensystem auf, das dieses Jahr auf den Markt kommen soll.

Jens Rometsch

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