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Lokales Zirkus um den Leipziger Weihnachtszirkus
Leipzig Lokales Zirkus um den Leipziger Weihnachtszirkus
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00:18 30.09.2016
Jongleur-Nummer im Aeros-Weihnachtszirkus. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Das war dann wohl nix: Erst kickte das Marktamt den bei vielen Leipzigern beliebten Zirkus Aeros aus einer Gastspieloption bis 2017 (die LVZ berichtete). Dann kündigte Amtsleiter Walter Ebert im Stadtrat stattdessen eine neue, schönere Weihnachtsshow am Cottaweg an. Aber nun müssen die Leipziger wohl ganz auf Zirkusluft zum Jahresende verzichten. Denn die neue Show ist geplatzt.

„In diesem Jahr wird der neu als Zirkus-Festival geplante Winterzirkus zum Jahreswechsel auf dem Kleinmessegelände nicht stattfinden. Das geplante Projekt wird vom Veranstalter um ein Jahr verschoben“, teilte das Marktamt auf LVZ-Anfrage mit. Man führe dazu und zu den künftigen Planungen ab 2017 noch Gespräche. Dass Aeros am Jahresende doch noch zum Zuge kommt, sei nicht vorgesehen.

Aeros ist bei vielen Leipzigern nicht nur wegen seiner Tradition so beliebt und weil hier die Wiege des Unternehmens stand. Hier hatte der „Todesspringer“ Julius Jäger alias Cliff Aeros in den 1940er-Jahren seinen Zirkus aufgebaut. Aeros hat auch ein großes Herz für die Schwachen in der Gesellschaft, lud immer wieder einkommensschwache Familien mit Kindern, Bewohnerinnen von Frauenhäusern und Flüchtlinge kostenlos in seine Vorstellungen ein. In diesem Jahr wollte der Zirkus zum zehnten Mal zu Weihnachten die Leipziger mit Artistik und Dressur verzaubern. „Selbstverständlich haben wir noch immer Interesse“, so Zirkus-Direktor Bernhard Schmidt auf LVZ-Anfrage.

Von Klaus Staeubert

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