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Lokales Zoo: Komodowarane sollen in den Stollen vom Leipziger Gondwanaland ziehen
Leipzig Lokales Zoo: Komodowarane sollen in den Stollen vom Leipziger Gondwanaland ziehen
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14:39 14.12.2012

Grund für das große Interesse ist weiterhin vor allem das 2011 eröffnete Gondwanaland.

Neu ab 2013 in der großen Tropenhalle: Im Stollen blicken zwei Augenpaare der jungen Komodowarane neugierig durch die Scheiben. Die Weibchen Festus und Pantai werden in den kommenden Monaten das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Sie bleiben jedoch erst einmal getrennt vom männlichen Artgenossen Kampun, denn „sie könnten sonst zum Futter für den fast drei Meter langen, ausgewachsenen Waran-Mann werden" erklärt Fabian Schmidt, Seniorkurator Gondwanaland. Neuigkeiten gibt es auch bei den Spitzmaulnashörnern, die bald Nachwuchs erwarten.

Obwohl der Zoo sein 135-jähriges Bestehen feiert, rechnet Zoodirektor Jörg Junhold 2013 mit einem geringen Besucherrückgang. Vorwärts geht es allerdings im nächsten Jahr gleich mit mehreren Bauprojekten. Rund 8,5 Millionen Euro sollen investiert werden. Die Amurleoparden bekommen ein übernetztes Gehege im Stil eines Felshangs mit Wasserlauf neben der Tiger-Taiga. Parallel dazu entsteht ein neuer Ausgangsbereich zur Pfaffendorfer Straße, auf der südlichen Seite der Parthe, mit einer begehbaren Lagune für Flamingos.   

Dass der Leipziger Zoo ein wichtiger Touristenmagnet ist, bestätigte Kulturbürgermeister Michael Faber bereits im Sommer: „Der Zoo ist zur besucherstärksten Kultur- Bildungs- und Freizeiteinrichtung der Stadt geworden und hat einen großen Anteil an der überregionalen Wahrnehmung Leipzigs.“ Gekrönt wurde diese Entwicklung am Donnerstag mit dem internationalen Busplaner-Nachhaltigkeitspreis für Tourismus. Der Leipziger Tierpark erhielt eine Auszeichnung in der Kategorie Freizeit- und Erlebniswelten. „Wir gehören zu den am schnellsten wachsenden und innovativsten Zoos in Deutschland“, sagte Junhold. 

Fünf Bauabschnitte gehören zum sogenannten Masterplan, den der Zoo Leipzig bis 2020 umsetzen und dabei insgesamt 56 Millionen Euro investieren wird. Die Eintrittspreise sollen, zumindest im kommenden Jahr, gleich bleiben.

Auch das schielende Opossum „Heidi“ macht mehr als ein Jahr nach seinem Tod weiter von sich und dem Leipziger Zoo reden. „Ich wundere mich immer wieder, dass es auf Facebook weiterlebt und bereits mehr als 300.000 Fans hat“, sagte Junhold.

Anne Grimm

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