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Lokales Zoo Leipzig präsentiert erstmals Amurtiger-Zwillinge – Namensvorschläge gesucht
Leipzig Lokales Zoo Leipzig präsentiert erstmals Amurtiger-Zwillinge – Namensvorschläge gesucht
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13:11 20.09.2012
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Nachdem die beiden Armurtiger-Zwillunge nun eine erste Impfung erhalten haben, sollen sie in den kommenden Wochen zusammen mit ihren Tigereltern Bella und Tomak auch die von Besuchern einsehbare Außenanlage der Leipziger Tiger-Taiga erkunden können. "Wir werden den Einstieg ins Gehege so gestalten, dass sie jederzeit herauslaufen können", so Tierpfleger Ruben Holland.

Wie gewohnt sind Interessierte nun aufgerufen, sich an der Namenssuche für die beiden Jungetiere zu beteiligen. Vorschläge nimmt der Zoo bis zum 7. Oktober per E-Mail unter taufe@zoo-leipzig.de oder per Post an „Zoo Leipzig, Pfaffendorfer Str. 29, 04105 Leipzig“ entgegen.

Vor der Präsentation warnte Tierpfleger Ruben Holland die zahlreichen Medienleute vor den "nicht ganz pflegeleichten" Jungtieren. Fauchend und wild verließen sie nacheinander die Transportbox, um gewogen zu werden. Für ein Fotomotiv, dass beide Jungs nebeneinander zeigt, wurden die wilden Kerle auf die Wiese gesetzt und schwupps - überwandt einer das Absperrgitter und musste von Tierpflegerin Anita Färber eingefangen werden.

Leipzig. Höhepunkt des Tiger-Tages im Zoo Leipzig war am Sonnabend die Tigertaufe der am 20. Juli von Amurtigerin Bella zur Welt gebrachten Jungtiere. Dem Namensaufruf folgten mehr als 1000 Vorschläge. Zoodirektor Jörg Junhold verkündete, wie der Tiger-Nachwuchs heißen wird: Tamur, benannt nach einem Fluss in Asien, und Ivo. Allerdings mussten die echten Wildkatzen bei der Zeremonie hinter Gittern bleiben.
Mama Bella tigerte währenddessen die ganze Zeit hin und her und wartet auf ihre Jungs. Der Vater spiele dagegen bei der Aufzucht von Tigerbabys keine Rolle, wie Tierarzt Andreas Bernhard erklärte.

Bereits in der Vergangenheit konnten die Messestädter Erfolge in Zucht der vom Aussterben bedrohten Amurtiger vorweisen. Die Drillinge Selenga, Angara und Taimyr aus dem Jahr 2009 wurden inzwischen aber in andere europäische Zoos vermittelt, hieß es am Donnerstag. In freier Wildbahn im russisch-chinesischen Grenzgebiet zwischen den Flüssen Amur und Ussuri leben heute nur noch 360 Exemplare dieser weltweit größten Katzen. Fast doppelt so viele Amurtiger gibt es derzeit in menschlicher Obhut.

mpu/rk

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