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Zwei Monate nach Einsturz: Haus in der Leipziger Eisenbahnstraße wird gesichert

Zwei Monate nach Einsturz: Haus in der Leipziger Eisenbahnstraße wird gesichert

Nach dem Hauseinsturz in der Eisenbahnstraße soll der Verkehr noch im August wieder ungestört fließen. Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, beginnen nächsten Montag die Sicherungsarbeiten an dem Gebäude Nummer 43. Damit verschwindet auch die Langsamfahrstelle: Straßenbahnen waren bislang gezwungen, das marode Gebäude im Schritttempo passieren.

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Nach dem Hauseinsturz in der Eisenbahnstraße sollen Anfang August die Sicherungsarbeiten an dem Gebäude beginnen.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Dieses stürzte Ende Mai in sich zusammen, woraufhin die Straße teilweise gesperrt, der Tramverkehr zwischenzeitlich umgeleitet werden musste.

Der Eigentümer habe in der vergangenen Woche einen Bauantrag eingereicht, hieß es auf Anfrage von LVZ-Online. Bis zum 25. August sollen die vorläufigen Arbeiten beendet sein. Sobald das Gebäude gesichert ist, könne die Absperrung um das Gebäude herum aufgehoben werden, so die Stadt. Langfristig will der Eigentümer das komplette Ensemble sanieren, so dass es wieder genutzt werden könne.

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Leipzig. Nach dem Hauseinsturz in der Eisenbahnstraße soll der Verkehr noch im August wieder ungestört fließen. Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, beginnen nächsten Montag die Sicherungsarbeiten an dem Gebäude Nummer 43. Damit verschwindet auch die Langsamfahrstelle: Straßenbahnen waren gezwungen, das Gebäude im Schritttempo passieren.

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Das leerstehende Haus fiel in der Nacht zum 31. Mai 2014 teilweise zusammen. Das Dach stürzte ein und durchbrach sämtliche Zwischendecken. Nur die Sandsteinfassade blieb stehen. Um Passanten nicht zu gefährden wurde die Eisenbahnstraße zeitweilig gesperrt, die Straßenbahnlinien 1, 3 und 8 mussten umgeleitet werden. Erst nachdem das Gebäude zum Schutz von Fußgängern und Autos eingerüstet wurde, konnte die Straße wieder freigegeben werden. Allerdings durften Straßenbahnen den Bereich nur mit höchstens zehn Stundenkilometern passieren, um weitere Schäden zu vermeiden.

Wie aus einer Anfrage der Linksfraktion im Stadtrat hervorgeht, belaufen sich die Kosten für das Gerüst und eine mobile Lichtsignalanlage auf etwa 2500 Euro im Monat. Die Stadt ging in Vorleistung, der Eigentümer muss jedoch für die Absicherung aufkommen.

Das Haus Nummer 43 steht bereits seit Jahrzehnten leer. Schon in den Jahren 1998, 2002 und 2004 hatte die Stadt Sicherungsarbeiten vorgenommen. So erhielt das Gebäude ein Notdach und Aussteifungen im Inneren, um die Statik zu gewährleisten. Nach dem Einsturz sagte Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) vor dem Stadtrat: In all ihren Jahren als Architektin sei ihr ein derartig gravierender Fall nicht unter gekommen.

Johannes Angermann

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