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17:59 12.12.2013
Schabrackentapir auf Erkundungstour: Zusammen mit seiner Mutter Laila erkundete der Nachwuchs im Leipziger Zoo das Gehege im Gondwanaland. Quelle: Zoo Leipzig
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„Dank des großen Einsatzes des gesamten Teams“ sei dennoch ein gutes Ergebnis erzielt worden. Die Gästezahlen bleiben aber hinter den Erwartungen zurück.

Der Zoochef rechnet damit, dass die Besucherzahl in diesem Jahr bei 1,85 Millionen liegen wird. Damit hat Junhold die im Wirtschaftsplan-Entwurf 2014 erwartete Gästezahl von 1,9 Millionen leicht nach unten korrigiert. 2012 konnte der Zoo noch vom Gondwanaland-Boom profitieren, mehr als 2,1 Millionen Besuchern kamen.

Fürs laufende Jahr hebt der Zoo vor allem seine Zuchterfolge bei den bedrohten Arten hervor. So gab es Nachwuchs bei den Schabrackentapiren, den Spitzmaulnashörnern und ein Überraschungs-Jungtier bei den Westlichen Flachland-Gorillas. Der Zoo Leipzig hat 2013 außerdem sein internationales Engagement vorangetrieben. Als Präsident des Weltzooverbands (WAZA) habe Junhold wichtige Impulse für eine Welt-Tierschutzstrategie geben können. Außerdem organisierte der Zoo Tiertransporte wie den Import von vier Lippenbären aus Indien für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm.

Im Leipziger Zoo wurde 2013 ein Spitzmaulnashorn geboren. Quelle: Zoo Leipzig

Die nächste Stufe des Masterplans „Zoo der Zukunft“ ist schon als Baustelle im Eingangsbereich des Zoos sichtbar: Dort wird zu den Sommerferien 2014 eine große Flamingolagune eröffnet. Bereits zur neuen Saison ab März 2014 können die Besucher die Amurleoparden in einem komplett neu gestalteten Gehege erleben. Noch im kommenden Jahr beginnt außerdem die Umgestaltung der verwaisten Bärenburg zum Abenteuerspielplatz mit Café.

Das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit soll künftig im Management der Leipziger Anlage eine noch größere Rolle spielen. Ein Umwelt-Management-System nach EU-Maßstäben soll Transparenz im Umgang mit Rohstoffen schaffen. Außerdem sollen Möglichkeiten zur Kostensenkung voll ausgeschöpft werden. Die Besucher allerdings müssen 2014 fürs Ticket etwas mehr als bisher zahlen. Ein Einzelticket kostet dann im Sommer 18,50 Euro.

Evelyn ter Vehn

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