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100.000 Zigaretten im Kofferraum: Zoll nimmt Schmugglerbande in Leipzig fest

100.000 Zigaretten im Kofferraum: Zoll nimmt Schmugglerbande in Leipzig fest

Den Dresdner Zollfahndern ist in Leipzig eine Bande von Zigarettenschmugglern ins Netz gegangen. 130.000 unversteuerte und unverzollte Zigaretten wurden beschlagnahmt und vier Verdächtige festgenommen, wie das Zollfahndungsamt in Dresden am Donnerstag mitteilte.

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Mit 100.000 geschmuggelten Zigaretten im Auto ist ein 34-jähriger Pole in Leipzig gefasst worden. Monatelang hatten die Ermittler ihn und seine Bande bereits im Visier.

Quelle: Zollfahndungsamt Dresden

Leipzig/Dresden. Monatelang hatten die Beamten die Bande, die vor allem im Leipziger Raum illegalen Zigarettenhandel im großen Stil betrieben haben soll, im Visier. Am Dienstag fingen sie dann eine Lieferung in Leipzig-Lindenau ab. Ein 34-jähriger Pole hatte 100.000 geschmuggelte Glimmstängel im Kofferraum. Gegen den Mann und drei seiner mutmaßlichen Abnehmer - eine 23-jährige Polin und zwei 34-jährige Deutsche - lagen bereits Haftbefehle vor.

Noch am Dienstag durchsuchten die Fahnder mehrere Wohnungen und Lagerräume in den Leipziger Stadtteilen Lindenau und Grünau. Dabei fanden sie weitere 30.000 geschmuggelte Zigaretten und 18.000 Euro in bar. "Von Leipzig aus hat die Gruppe agiert", sagte Zollsprecher Eberhard Thiedmann gegenüber LVZ-Online. Neben den Wohnungen der Festgenommenen haben die Ermittler auch die Privaträume von fünf weiteren Verdächtigen durchsucht, die in die Geschäfte der Schmugglerbande verwickelt sein sollen. Drei Pkw wurden beschlagnahmt.

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Der Zoll geht davon aus, dass der Verdächtige seit Mai mindestens eine halbe Million Zigaretten von Polen nach Sachsen geschmuggelt hat.

Quelle: Zollfahndungsamt Dresden

Die Ermittler gehen davon aus, dass der 34-jährige Lieferant seit Mai mindestens eine halbe Million Zigaretten von Polen nach Sachsen geschmuggelt hat. Den anderen in U-Haft sitzenden Verdächtigen wird vorgeworfen, mehr als das Doppelte weiterverkauft zu haben. Der Steuerschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

Bei einer Verurteilung wegen gewerbsmäßigen Schmuggels und Steuerhehlerei drohen den Verdächtigen bis zu zehn Jahre Haft.

dpa / nöß

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