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1000 Liter Sprit gestohlen und weiterverkauft: Trio aus Markranstädt gefasst

1000 Liter Sprit gestohlen und weiterverkauft: Trio aus Markranstädt gefasst

Alles schien gut geplant: Sechs Autos, acht gestohlene Kennzeichen und als Ziele Tankstellen vom Saale- und Burgenlandkreis über Halle bis Leipzig. Dort wurde getankt, dann gaben die Männer Gas, ohne den Kraftstoff zu bezahlen.

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Tankbetrug im großen Stil: Drei Tatverdächtige aus Markranstädt gingen den Polizei ins Netz.

Quelle: dpa

Leipzig. Mehr als 1000 Liter Sprit zapften die drei Tatverdächtigen so in einem halben Jahr ab. 25 Mal kamen die Männer mit ihrer Masche durch, doch jetzt flog das Trio auf. Die Polizei verfolgte ihre Spuren bis nach Markranstädt.

Für die Ermittlungsgruppe der Autobahnpolizei Weißenfels ist die Größenordnung des Falles außerordentlich: "Das kommt nicht alle Tage vor", sagt Armin Muth, der die Untersuchungen leitete und die Fäden aus unterschiedlichen Polizeidienststellen seit Januar 2012 zusammenführte. Die Männer im Alter von 25 bis 33 Jahren werden nicht nur des Tankbetrugs, Kennzeichen-Diebstahls und der Urkundenfälschung beschuldigt (Nutzung der gestohlenen Kennzeichen), sie sollen bei ihren Diebestouren auch ohne Fahrerlaubnis und ohne Pflichtversicherung unterwegs gewesen sein.

Videomaterial bringt Ermittler auf die richtige Spur

Durch die Auswertung von Videomaterial kamen die Beamten den Männern, allesamt polizeibekannt, auf die Schliche. Am Freitag, den 13. Juli, durchsuchte die Polizei in Markranstädt bei Leipzig gleichzeitig die Wohnungen und Grundstücke der Verdächtigen. Die Beamten beschlagnahmten Beweismittel, Betäubungsmittel und ein verbotenes Messer.

Zwei Personen konnten bereits bei dieser Aktion festgenommen werden, teilt die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd am Dienstag mit. Anfang der Woche ging dann auch der dritte Tatverdächtige ins Netz. Der Mann hätte sich in einer Scheune versteckt, so die Polizei. "Alle Beteiligten konsumieren Drogen und haben kein Einkommen", sagte Muth gegenüber LVZ-Online.

Nach den ersten Vernehmungen gehen die Ermittler davon aus, dass die drei mutmaßlichen Tankbetrüger mit der Beute Kasse gemacht haben. "Der Sprit wurde wieder abgesaugt und weiterverkauft", so Armin Muth.

Evelyn ter Vehn

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