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19-jähriger Regensburger mit Machete im Leipziger Hauptbahnhof verletzt

19-jähriger Regensburger mit Machete im Leipziger Hauptbahnhof verletzt

Zwei 19-jährige Regensburger wurden am frühen Sonntagmorgen auf dem Leipziger Hauptbahnhof bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen verletzt. Wie die Bundespolizei in Pirna mitteilte, hatten die jungen Männer zuvor mit Freunden eine Tanzveranstaltung im Volkspalast auf der Alten Messe besucht.

Leipzig. Zu der Party, die eine interne Feier von in Deutschland lebenden Vietnamesen war, reisten über 800 Leute aus dem ganzen Bundesgebiet an.

In der Westhalle des Hauptbahnhofs traf die Clique auf eine andere Personengruppe und es kam zu Streitigkeiten und wüsten Beschimpfungen. Worum es bei der Auseinandersetzun ging, ist bisher nicht bekannt. Allerdings blieb es nicht beim Wortgefecht. “Einem der beiden Opfer wurde mit der Faust ins Gesicht geschlagen“, so Polizeihauptkommissar Hansjörg Corsten gegenüber LVZ-Online. „Der andere 19-Jährige eilte seinem Freund zur Hilfe und wurde daraufhin mit einer Stahlrute geschlagen.“ Anschließend zückte einer der Angreifer eine Machete und verletzte den jungen Mann an der Hand. Er wurde zur Behandlung in die Universitätsklinik Leipzig gebracht, konnte das Krankenhaus inzwischen aber wieder verlassen.

“Die beiden Opfer sind Deutsche vietnamesischer Abstammung“, so der Polizeibeamte aus Pirna. Zu den Tätern gibt es noch keine genauen Angaben. Sie waren beim Eintreffen der Polizei bereits geflüchtet.

Passanten hatten den Vorfall gegen 5.20 Uhr beobachtet und die Polizei alarmiert. Wieviel Personen genau involviert waren, ist noch nicht bekannt.

Nun sollen die Videoaufnahmen der Überwachungskameras ausgewertet werden. Die Beamten erhoffen sich so, die Täter schnell zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen. Aufgrund der schwere der Verletzung hatte die Bundespolizei die Ermittlung an die  Kriminalpolizei Leipzig abgegeben. Diese gab den Fall inzwischen wieder an die Bundespolizei zurück.

 

Anne-Kathrin Sturm

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