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23-jähriger Leipziger wird Opfer von Facebook-Betrügern

Internetkriminalität 23-jähriger Leipziger wird Opfer von Facebook-Betrügern

Immer häufiger werden auch Leipziger Opfer von Internetkriminalität. Am Montag erwischte es einen 23-Jährigen, dessen Facebook-Konto Unbekannte zu betrügerischen Zwecken geknackt hatten. Sie richteten mindestens 200 Euro Schaden an.

Symbolbild

Quelle: dpa

Leipzig. Kriminelle Hacker haben am Montag das Facebook-Konto eines 23-jährigen Leipzigers gekapert und dadurch mindestens 200 Euro Schaden angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, knackten die Unbekannten am frühen Morgen das Passwort des jungen Mannes und übernahmen sein Profil in dem sozialen Netzwerk. Anschließend schrieben sie alle seine Kontakte an und baten sie um deren Telefonnummern.

Eine 32-Jährige gab ihre Nummer heraus. Kurze Zeit später fand sie eine Forderung von 200 Euro auf ihrer Telefonrechnung. Wie genau die Betrüger dabei vorgingen, ist unklar.

Zudem drangen die Täter in das Google-Play Konto des 23-Jährigen ein und sperrten sein Telefon. So war er für die verwunderten Rückfragen von Freunden nicht mehr erreichbar. Vergeblich habe der Mann versucht, sich bei Facebook einzuwählen. Die Betrüger hatten jedoch das Passwort verändert.

Laut den Ermittlern gab es bereits in Leipzig bereits eine Reihe ähnlicher Fälle, bei denen Betrüger über erlangte Telefonnummern gefälschte Konten beim Internetbezahldienst Paypal angelegt haben. Mit diesen nahmen sie kostenpflichtige Dienstleistungen in Anspruch, die die Geschädigten bezahlen mussten.

Die ferngesteuerte Übernahme eines Mobiltelefons durch Betrüger können Nutzer laut Polizei effektiv erschweren, indem sie eine Bildschirmsperre einrichten. Zudem raten die Sicherheitsbehörden Internetusern dringend, für verschiedene Online-Dienste unterschiedliche Passwörter und E-Mail-Adressen zu verwenden. So sollten für Angebote, die mit Geld zu tun haben, niemals die gleichen Login-Daten genutzt werden, wie für soziale Netzwerke.

Als Passwörter sollten grundsätzlich nicht die Namen von Verwandten, Freunden oder Haustieren gewählt werden. Stattdessen raten die Beamten dazu, einzelne Buchstaben durch Sonderzeichen zu ersetzen. Ausführliche Tipps zur Wahl eines sicheren Passworts hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zusammengestellt.  (chg)

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