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Polizeiticker Leipzig 24-Jähriger stirbt nach Badeunfall am Kulkwitzer See bei Leipzig
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig 24-Jähriger stirbt nach Badeunfall am Kulkwitzer See bei Leipzig
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16:12 30.07.2018
Mit dem Rettungshubschrauber wurde der 24-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Quelle: Frank Schmiedel
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Leipzig

Bei einem schweren Badeunfall am Sonntagabend am Kulkwitzer See bei Leipzig ist ein 24-Jähriger ums Leben gekommen. Der junge Mann war nach Polizeiangaben mit Freunden am See schwimmen. Andere Badegäste hatten den jungen Mann gegen 18 Uhr aufgrund seines hellen T-Shirts in etwa drei Metern Tiefe auf dem Grund des Sees in der Nähe des Tauchereinstiegs am Ostufer entdeckt. Ein 43-Jähriger und eine 20-Jährige zogen ihn heraus und leisteten gemeinsam mit weiteren Badegästen erste Hilfe.

Nach etwa 30 Minuten trafen Sanitäter vor Ort ein, per Helikopter wurde zusätzlich eine Notärztin eingeflogen. Die herbei gerufenen Rettungskräfte konnten den 24-Jährigen dann am Strand auch wiederbeleben. Er wurde mit schwachem Puls per Hubschrauber in die Uniklinik gebracht. Dort verstarb er einige Stunden später, teilte die Polizei am Montagmorgen mit.

Schaulustige behindern Rettungseinsatz

Zahlreiche Gaffer behinderten vor Ort die Rettungsarbeiten. Wie Augenzeugen berichteten, fotografierten oder filmten Schaulustige zum Teil mit Mobiltelefonen. Sie mussten bis zum Eintreffen der Polizei immer wieder auf Abstand gehalten werden. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist bisher unklar.

Laut Polizei war es bereits der vierte Badeunfall in der vergangenen Woche in der Region. Erst am Mittwoch war ein 16-jähriger Nichtschimmer im Markkleeberger See untergegangen und in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden. Am Werbener See ertrank am selben Abend ein 77-Jähriger. Er war mit seiner Frau schwimmen gegangen und plötzlich untergegangen.

Experten warnen davor, dass bei den heißen Temperaturen ein Sprung ins kühle Wasser den Kreislauf überfordern kann. Für die hohe Anzahl an Badetoten in diesem Jahr gibt es laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aber auch noch weitere Gründe.

Von frs/nöß

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