Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Polizeiticker Leipzig 77-Jähriger verjagt Veterinäramt-Kontrolleure in Leipzig mit Machete
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig 77-Jähriger verjagt Veterinäramt-Kontrolleure in Leipzig mit Machete
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:15 14.03.2017
In Heiterblick hat ein 77-Jähriger zwei Veterinäramtmitarbeiter mit einer Machete bedroht. Die Polizei stellte die Waffe sicher. Quelle: dpa
Anzeige
Leipzig

Eine Kontrolle des Leipziger Veterinäramts in Leipzig-Heiterblick ist am Montag eskaliert. Der 77-jährige Pächter einer Büffelkoppel an den Theklafeldern ging mit einer Machete auf zwei Behördenmitarbeiter los und verfolgte diese bis zu ihrem Wagen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 53 Jahre alte Mann und seine 36-jährige Kollegin konnten sich in ihr Auto retten und flüchten. Sie informierten die Polizei. Diese durchsuchte das Gelände und stellte bei dem 77-Jährigen die Machete sicher.

Die Kontrolleure waren wegen eines Hinweises, wonach ein Büffel unsachgemäß getötet vorgefunden worden sein soll, gegen 8.50 Uhr zu dem Hof gerufen worden. Bei der Koppel handelt es sich um ein städtisches Pachtgelände. Es sei üblich und das Veterinäramt auch befugt, dort unangekündigte Kontrollen vorzunehmen, teilte die Polizei mit.

Als die Mitarbeiter die Machete bei dem Mann sahen, sprachen sie den Rentner zunächst darauf an. „Auf die Frage der beiden Mitarbeiter, warum er diese bei sich trage, antwortete der 77-Jährige sinngemäß, dass er diese für solche Leute brauche wie die Beiden“, so Polizeisprecher Uwe Voigt. Der Pächter selbst habe darauf bestanden, eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch gegen die beiden Mitarbeiter zu stellen, so die Polizei. Die Ermittlungen zu dem Fall laufen noch.

Von nöß

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In einem vierseitigen Statement hat sich am Montag die Leipziger Polizei vornehmlich an die Gegner des geplanten rechtsradikalen Aufmarsches am Samstag gewandt. Das Netzwerk „Leipzig nimmt Platz“ reagiert mit einem offenen Brief.

14.03.2017

Die vier Jugendlichen, die am Montag auf der Kreuzung vor der Thomaskirche angefahren worden sind, waren auf Klassenfahrt in Leipzig. Es gibt auch erste Hinweise, wie es zu dem Unfall kam.

14.03.2017

Nach den tödlichen Schüssen auf ein Mitglied der Straßengang „United Tribuns“ am 25. Juni 2016 in Leipzig sind die Ermittlung zum Tathergang inzwischen abgeschlossen. Das erklärte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz am Dienstag gegenüber LVZ.de.

14.03.2017
Anzeige