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Albaner erleidet Bauchschuss: Brutaler Übergriff auf Leipziger Eisenbahnstraße

In der Nacht zum Sonnabend Albaner erleidet Bauchschuss: Brutaler Übergriff auf Leipziger Eisenbahnstraße

Bei einer Schießerei in der Eisenbahnstraße ist in der Nacht zum Sonnabend ein 32 Jahre alter Albaner schwer verletzt worden.

Wegen Auseinandersetzungen muss die Leipziger Polizei immer wieder in die Eisenbahnstraße ausrücken (Symbolfoto).

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Großeinsatz der Polizei in der Nacht zum Sonnabend in der Leipziger Eisenbahnstraße: Schwer bewaffnete Einsatzkräfte mussten gegen 23.40 Uhr wegen einer Schießerei zum Café Enjoy ausrücken. Das bestätigte Polizeisprecher Alexander Bertram am Morgen. Mehrere Männer waren zuvor in einen Streit geraten. Plötzlich habe einer von ihnen eine Waffe gezogen und einem 32 Jahre alten Albaner in den Bauch geschossen. Das Opfer musste schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert werden. Dort befindet es sich noch immer, unter Polizeischutz. „Wir gehen davon aus, dass es eine lebensgefährliche Verletzung ist", so Bertram.

Am Café Enjoy wurde der Albaner mit einem Bauchschuss verletzt.

Quelle: Dirk Knofe

Der Grund für die Auseinandersetzung ist noch unklar. Laut Bertram werden weiter Zeugen befragt, die Aussagen seien aber unterschiedlich. Demnach ist auch noch nicht erwiesen, wie viele Beteiligte in den Konflikt verwickelt waren. Ein Augenzeuge will fünf Männer in einer großen Limousine bei der Flucht gesehen haben. Als die Polizei eintraf, seien alle Beteiligten außer dem Verletzten weg gewesen. Festnahmen habe es bisher nicht gegeben, so die Polizei.

"Wir ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts und gefährlicher Körperverletzung", sagte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz gegenüber LVZ.de. Weitere Details wollte er nicht nennen. Spekulationen über einen möglichen Bandenkrieg bestätigte er nicht. Auch über konkrete Fahndungsansätze nach konkreten Personen machte Schulz keine Angaben.

Die Eisenbahnstraße ist immer wieder Tatort für brutale Übergriffe. Meist geht es dabei um Drogen- und Glücksspielgeschäfte. Im vergangenen Jahr war bei einer Schießerei zwischen den verfeindeten Rockerbanden United Tribuns und den Hells Angels ein 27 Jahre alter Mann getötet worden. Der Mord ereignete sich nur wenige hundert Meter vom jetzigen Tatort entfernt.

Im vergangenen Juni wurde nach einem Messerangriff ein 26-Jähriger wegen des Verdachts des versuchten Mordes festgenommen. Es soll um einen Streit in einem Drogenmilieu gegangen sein.

Matthias Roth

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