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Amok-Fehlalarm an Grundschule in Leipzig-Gohlis: Defekt löst Polizei-Großeinsatz aus

Amok-Fehlalarm an Grundschule in Leipzig-Gohlis: Defekt löst Polizei-Großeinsatz aus

Morgendliche Aufregung an der Erich-Kästner-Grundschule in Leipzig-Gohlis: Im Rahmen einer Notübung wurde dort am Freitag ungewollt ein Amok-Alarm und somit ein Großeinsatz der Leipziger Polizei ausgelöst.

Leipzig. Wie Behörden-Sprecherin Katharina Geyer gegenüber LVZ-Online sagte, rasten gegen 10 Uhr zwölf Funkstreifenwagen und zwei Motorräder zum Gebäude in der Erfurter Straße. Vor Ort fanden die Beamten 450 Lehrer und Schüler auf dem Schulhof – die sich dort allerdings nicht aufgrund eines Amoklaufs, sondern wegen einer Bombenübung versammelt hatten.

„Die Schule verfügt seit der Sanierung über ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem. Im Büro der Direktorin sind drei Alarmknöpfe – einer für die Haustechnik, einer für Amokläufe und einer für Bombenalarm“, erklärte Geyer weiter. Weil eine Bombenübung anstand, betätigte Direktor Carola Wirth um 9.52 Uhr den entsprechenden Knopf. Es tat sich augenscheinlich nichts und so informierte Wirth die Schüler und Lehrer via der hauseigenen Sprechanlage über die geplante Übung. Wie sich später herausstellte, war durch den Knopfdruck nicht der lautstarke Bomben-, sondern der stille Amokalarm ausgelöst worden.

„Wir gehen derzeit von einem Defekt im Sicherheitssystem aus“, sagte Polizeisprecherin Katharina Geyer. Untersuchungen eines technischen Dienstleisters sollen in den kommenden Tagen klären, warum der falsche Alarm ausgelöst wurde. Die aktivierten Beamten durchsuchten das Gebäude trotzdem, gaben gegen 10.30 Uhr Entwarnung und konnten dann wieder abrücken.

mpu

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