Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Attacke mit K.O.-Tropfen: Leipzigerinnen in Discothek zum Teil lebensbedrohlich verletzt

Attacke mit K.O.-Tropfen: Leipzigerinnen in Discothek zum Teil lebensbedrohlich verletzt

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Dienstag zwei Frauen in der Leipziger Innenstadt mit sogenannten K.O.-Tropfen zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, kamen die 21-Jährige und die 23-Jährige gegen 4 Uhr in einer Diskothek in Berührung mit dem gefährlichen Narkotikum.

Voriger Artikel
„Rakete“ in Leipzig-Grünau gefunden – Polizei lässt Kreditinstitut evakuieren
Nächster Artikel
Einbrecher erbeuten 1000 Zigarettenschachteln im Leipziger Zentrum-Südost

Längst nicht mehr nur eine düstere Legende: K.o.-Tropfen. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Die 23-Jährige musste aufgrund ihres kritischen Zustands auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht werden. Die 21-Jährige war über Stunden orientierungslos und wurde ebenfalls stationär behandelt. Einer der Beiden wurde zudem das Mobiltelefon entwendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

K.O.-Tropfen sind hoch dosierte Beruhigungs- und Schlafmittel, die ohne geschmackliche Wirkung in Getränke gemischt werden können. Sie führen zu einem partiellen Kontroll- und Gedächtnisverlust, so dass sich die Betroffenen meist nicht mehr an die Täter erinnern können. Das Narkotikum wird häufig von Sexualstraftätern verwendet. K.O.-Tropfen können auch die als GHB oder Liquid Ecstasy bekannte Gamma-Hydroxy-Buttersäure beinhalten. Bei einer Überdosierung kann es zum Atemstillstand kommen. In Deutschland sind K.O.Tropfen verboten. Eine Anwendung kommt kommt dem Tatbestand einer gefährlichen Körperverletzung gleich.

mpu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Leipzig
Feuerwehren: Rufnummern und Adressen

Bei Bränden und Notfällen erreichen Sie hier die Feuerwehren vor Ort. mehr

Schmutz vor der Haustür, Graffito an Wand. Informieren Sie das Leipziger Ordnungsamt. mehr