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Babyphon für kleine Läden - Leipziger Polizei geht mit Alarm-Technik auf Räuberjagd

Babyphon für kleine Läden - Leipziger Polizei geht mit Alarm-Technik auf Räuberjagd

Leipzig. Die Leipziger Polizei will mit einer neuen Alarm-Technik das Problem der Raubüberfälle auf kleine Geschäfte in den Griff bekommen.

Die „Bild“-Zeitung berichtete am Mittwoch, die Fahnder rüsteten die Läden mit einer „Babyphon-Falle“ aus, um schnell und unbemerkt Alarm auslösen zu können.

Polizeisprecher Uwe Voigt sagte dazu, es gebe ein Technik-Konzept. Wie das neue System genau funktioniert, solle aber geheimbleiben. Dem Bericht zufolge werde das Lagezentrum der Polizei bei einem Überfall in nur wenigen Minuten informiert.

Seit Anfang des Jahres wurden 314 Raubüberfälle in Leipzig registriert - viele gehen nach Ansicht der Polizei auf das Konto von Drogensüchtigen.

Die Beamten hatten deshalb zunächst auf zivilen Ermittler gesetzt. Bis zu 18 Fahrzeugteams waren in der Stadt unterwegs, vor allem in der Südvorstadt und die an die City angrenzenden östlichen und westlichen Stadtteile.

Die Erfolgsquote war laut Polizeipräsident Horst Wawrzynski aber gering. „Wir waren immer zu spät dran“, sagt er.

Vor allem kleine Geschäfte sind kurz vor Ladenschluss gefährdet, wenn keine Kunden mehr im Raum seien. Mit der neuen Technik sollen die Läden nun sicherer werden.

mro/dpa

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