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Bandenkrieg in Leipzig-Ost: Hells Angel aus Haft entlassen

Tödliche Schüsse auf der Eisenbahnstraße Bandenkrieg in Leipzig-Ost: Hells Angel aus Haft entlassen

Bei einer Auseinandersetzung zwischen Hells Angels und United Tribuns Ende Juni auf der Leipziger Eisenbahnstraße fielen tödliche Schüsse. Einer der Beschuldigten ist inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Die Polizei konnte mehrere der Hells Angels nach der Auseinandersetzung auf der Eisenbahnstraße festsetzen. Gegen einen 30-Jährigen wurde dann Haftbefehl erlassen.

Quelle: dpa

Leipzig. Nach den tödlichen Schüssen bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Rockerbanden Ende Juni an der Leipziger Eisenbahnstraße ist einer der beiden beschuldigten Hells Angels wieder auf freiem Fuß. Wie die Leipziger Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, wurde der Haftbefehl gegen den 33-Jährigen inzwischen aufgehoben. „Auf der Grundlage der vorliegenden kriminaltechnischen Untersuchungsergebnisse sowie im Ergebnis weiterer Ermittlungen besteht gegen den Beschuldigten derzeit kein dringender Tatverdacht des gemeinschaftlichen Mordes und des versuchten gemeinschaftlichen Mordes in zwei Fällen mehr“, heißt es in der schriftlichen Begründung.

Gänzlich entlastet ist der nach LVZ-Informationen bisherige Chef der Leipziger Hells-Angel-Gruppe allerdings nicht. Die Ermittlungen gegen den 33-Jährigen, der sich am 28. Juni selbst bei den Beamten gestellt hatte, dauern noch an. Wie Jana Friedrich, Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber LVZ.de erklärte, war allerdings der Haftbefehl gegen ihn nicht mehr zu rechtfertigen.

Weiterhin in Untersuchungshaft bleibt dagegen der zweite Beschuldigte. Der 30-Jährige – ebenfalls Mitglied der Hells Angels – war direkt nach der Schießerei noch am Tatort festgenommen wurde. Bei der folgenschweren Auseinandersetzung am 25. Juni waren Mitglieder der Hells Angels mit rivalisierenden United Tribuns unweit des Tribuns-Clubhauses an der Eisenbahnstraße aneinander geraten. Aus dem Lager der Hells Angels fielen dann mehrere Schüsse, drei Mitglieder der United Tribuns wurden getroffen und blieben schwer verletzt auf der Straße liegen. Eines der Opfer, ein 27-Jähriger, verstarb wenig später im Krankenhaus. Die anderen beiden Männer konnten von den Ärzten gerettet werden.

Von mpu

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